Wieso verlinkt Ihr auf Förderprogramme? Weil sich darunter oft interessante Fördermöglichkeiten finden, aber in Viernheim zu wenig Leute davon wissen… Beim Kreis Bergstraße gibt es einen Fördermittelberater, Herrn Frank, der die Förderlandschaft beobachtet und interessante Dinge in einer monatlichen E-Mail an die Bürgermeister des Kreises versendet. Man kann diese Mail auch als normaler Bürger abonnieren und wir geben die Tipps eben öffentlich weiter. Es handelt sich immer um öffentliche Angebote des Landes, des Bundes, der EU oder sonstwem. Man könnte sie also auch durch eigene Recherche finden, mit dem Mailverteiler ist es aber natürlich einfacher.
Den einen oder anderen Hinweis an Vereine oder andere Viernheimer Institutionen konnten wir schon geben. Dem Vernehmen nach gibt aber die Stadt die Fördernews auch weiter, zum Beispiel an Vereine.
Wir machen uns die Mühe und nennen hier immer wieder ein paar neue Förderprogramme. Mal schauen, wie wir damit hinterherkommen, sie hier einzutragen. Aktuelles steht oben, altes löschen wir unten mit der Zeit.
Wer Fragen, Unterstützungsbedarf oder auf der Suche nach passenden Förderungen für ein Projekt ist, kann sich direkt an den Fördermittelberater wenden. Der berät gerne und sogar vor Ort! Hier die Kontaktdaten: Benjamin Frank, Telefon: +49 (0) 6252 15-5241, E-Mail: benjamin.frank@kreis-bergstrasse.de, Link zur Förderberatung des Kreises
Januar 2026
Hessischer Landeswettbewerb „Ab in die Mitte!“ 2026: „Bring wieder Leben in die Stadt!“
Projektideen können bis zum 14. Februar 2026 über ein Online-Formular eingereicht werden.
Auch 2026 soll der Landeswettbewerb „Ab in die Mitte!“ dabei helfen, wieder Leben in die Innenstädte zu bringen. Gesucht werden kreative Projekte, die den sozialen Zusammenhalt, Begegnung, Kultur und gemeinschaftliches Miteinander stärken und gleichzeitig die Attraktivität der Innenstädte nachhaltig erhöhen – etwa durch neue Treffpunkte, Zwischennutzungen von Leerständen oder gemeinwohlorientierte Aktionen. Für die Umsetzung der besten Projekte können hessische Städte, Gemeinden, interkommunale Kooperationen und private Initiativen wie z. B. Vereine, Verbände, Einzelhandel, Gastronomiebetriebe sowie Bürgerinnen und Bürger in enger Kooperation mit Kommunen eine Unterstützung in Höhe von bis zu 25.000 Euro gewinnen (max. 80 % der Gesamtkosten). Am 24. April 2026 werden die Preisträgerinnen und Preisträger bekanntgegeben.
https://abindiemitte-hessen.de/aktueller_wettbewerb/
Kultursommer Südhessen (KUSS) 2026: Bewerbungsphase gestartet
Bewerbungen sind bis 25. Januar 2026 möglich.
Alle nicht-kommerziellen Kunst-und Kulturveranstalter aus Südhessen – egal ob Städte, Gemeinden, Kreise, Vereine, Kirchen oder sonstige Institutionen – sind aktuell aufgerufen, sich für den Kultursommer Südhessen (KUSS) 2026 zu bewerben. Projekte können in der Regel in einer Höhe von bis zu 30 Prozent der Gesamtkosten gefördert werden. Möglich sind Projekte und Veranstaltungen aus den Bereichen aus den Bereichen Theater, Musik, Kunst, Literatur, Film und mehr. Der 33. KUSS findet vom 01. Juni bis 27. September 2026 statt. Antragsteller/innen müssen ihren Sitz in einer der KUSS-Gebietskörperschaften haben (Landkreise Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Offenbach, Odenwaldkreis sowie die Wissenschaftsstadt Darmstadt). Eine Bewerbung ist online möglich unter: https://www.kultursommer-suedhessen.de/aktuelles/neue-news-seite-2/ . Hier sind auch die aktuellen Förderrichtlinien veröffentlicht.
Städtebauförderung: Das Hessische Klimakontingent 2026
Kommunen die bereits Förderstandorte der Städtebauförderung sind, können sich bis zum 01. März 2026 um zusätzliche Mittel bewerben.
Hessen fördert auch in 2026 vorbildliche und kreative Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen innerhalb der Städtebauförderprogramme „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ und „Wachstum und Nachhaltige Erneuerung“ für die Umsetzung entsprechender Maßnahmen mit 15 Millionen Euro. Antragsberechtigt sind ausschließlich Kommunen der Städtebauförderung in Hessen, die einen Jahresförderantrag 2026 stellen.
https://nachhaltige-stadtentwicklung-hessen.de/foerderprogramme/klimakontingent-2026.html
Natürlicher Klimaschutz in Kommunen (KfW 444): Zuschusshöhe wird 2026 abgesenkt
Auch im Jahr 2026 wird das Programm Natürlicher Klimaschutz in Kommunen bei der KfW im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit weitergeführt. Allerdings gelten ab dem 01. Januar 2026 neue Zuschusshöhen für alle Module (A-D). Der Zuschuss beträgt dann für alle Anträge grundsätzlich nur noch 50 Prozent der förderfähigen Kosten (80 Prozent für finanzschwache Kommunen) statt wie bisher 80 Prozent (bzw. 90 Prozent für finanzschwache Kommunen). Kommunen gelten als finanzschwach, wenn Sie eine Haushaltsnotlage nachweisen können. Alle bis 31. Dezember 2025 eingegangenen und ordnungsgemäßen Anträge werden bei Vorliegen der Fördervoraussetzungen sowie in Abhängigkeit der zur Verfügung stehenden Bundesmittel mit der aktuellen Förderhöhe zugesagt. Weitere Informationen stehen auf der Produktseite unter www.kfw.de/444 zur Verfügung.
EH55-Neubauförderung bei der KfW gilt ab sofort auch wieder für Kommunale Neubauprogramme und Nichtwohngebäude
Die Förderung ist seit 16. Dezember 2025 wieder beantragbar.
Neben der Reaktivierung des Standards EH55 beim Programm Klimafreundlicher Neubau – Wohngebäude (297/298) wurde der EH55-Standard auch wieder bei den Neubauprogrammen für Wohngebäude und Nichtwohngebäude für Kommunen (498/499) und dem Programm Klimafreundlicher Neubau – Nichtwohngebäude (299) eingeführt. Gebäude dieses Standards verbrauchen nur 55 Prozent der Energie im Vergleich zu einem herkömmlichen Gebäude. Die Ampel-Regierung hatte diese Förderung eingestellt und nur noch den ambitionierteren EH40-Standard gefördert. Die Förderung erfolgt über zinsverbilligte Kredite der KfW und für Kommunen (498/499) einem zusätzlichen Zuschuss von bis zu 10 Prozent. Zudem wurden auch die Fördersätze im Klimafreundlichen Neubau ohne QNG und Klimafreundlichen Neubau im Niedrigpreissegment – Kommunen von vorher 5 Prozent auf 7,5 Prozent angehoben.
Wettbewerb Klimaaktive Kommune 2026
Von Januar bis 31. März 2026 heißt es wieder: Klimaaktive Kommunen gesucht!
Bewerben können sich Städte, Landkreise und Gemeinden deutschlandweit mit erfolgreich realisierten, wirkungsvollen und innovativen Klimaschutzprojekten. Die Maßnahmen und Projekte können die thematische Breite des kommunalen Klimaschutzes ausschöpfen: Beispiele sind ressourcen- und energieeffiziente Neubauten oder Sanierungsprojekte, Lösungen für die Verkehrs- oder Wärmewende, Vorhaben zum Ausbau erneuerbarer Energien, Projekte, die Klimaschutz im sozialen Kontext umsetzen etc. Wichtig ist, dass sie entweder abgeschlossen oder soweit realisiert sind, dass bereits Ergebnisse der Vermeidung beziehungsweise Reduktion von Treibhausgas-Emissionen vorliegen. Preisträgerkommunen erhalten Preisgelder für weitere Klimaaktivitäten. Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen unter: https://www.klimaschutz.de/de/wettbewerb2026
EUSEW Awards 2026: Bewerbungen möglich
Die Einreichungsfrist endet am 29. Januar 2026.
Die EU-Kommission nimmt derzeit Nominierungen für den EUSEW Award 2026 entgegen. Mit dem Preis werden in drei Kategorien („KMU als Energieeffizienztreiber“, „Lokale Energiemaßnahmen“, „Frauen im Energiesektor“) vorbildliche Projekte bzw. Persönlichkeiten im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien ausgezeichnet. In der Kategorie „Lokale Energiemaßnahmen“ werden nachhaltige Energiemaßnahmen gewürdigt, die zur Energiewende auf kommunaler oder lokaler Ebene beitragen und von einer Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern, einer Gemeinde oder anderen Interessenträgern vorangetrieben wurden.
https://sustainable-energy-week.ec.europa.eu/awards_en
Klimaschutzförderung: Online-Veranstaltungen zur Kommunalrichtlinie
Im Januar bietet die Agentur für kommunalen Klimaschutz wieder zwei Online-Veranstaltungen zu den Fördermöglichkeiten der Kommunalrichtlinie des Bundes an. Am 12. Januar 2026 steht der Förderschwerpunkt Erstellung von Klimaschutzkonzepten und Einsatz eines Klimaschutzmanagements im Fokus einer digitalen Online-Sprechstunde. Die Sprechstunde richtet sich vor allem an Interessierte, die erstmalig einen Antrag auf Förderung stellen möchten. Anmeldung unter: https://www.klimaschutz.de/de/aktuelles/veranstaltungen/antragstellung-leicht-gemacht-kommunalrichtlinie-klimaschutzkonzepte-12.01.2026 . Ein Webinar am 21. Januar 2026 „Die Kommunalrichtlinie im Überblick“ bietet hingegen einen Gesamtblick auf alle Fördermöglichkeiten der Kommunalrichtlinie, die strategische und investive Maßnahmen im Klimaschutz fördert und dabei Kommunen und Akteure aus dem kommunalen Umfeld adressiert. Anmeldung unter: https://www.klimaschutz.de/de/aktuelles/veranstaltungen/die-kommunalrichtlinie-im-ueberblick-21.01.26
LEA Hessen bietet Info-Veranstaltungen zum Förderprogramm Energetische Stadtsanierung (KfW 432)
In der nächsten Online-Fördersprechstunde für hessische Kommunen der LEA LandesEnergieAgentur am 13. Januar 2026, von 10:00 bis 12:00 Uhr, wird das Förderprogramm Energetische Stadtsanierung (KfW 432) im Überblick vorgestellt. Nach einem Impulsvortrag zu Förderkonditionen und hessischen Praxisbeispielen besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen. Anmeldung: Senden Sie eine E-Mail mit dem Betreff „Aufnahme in den Verteiler kommunale Sprechstunde“ an foerdermittelberatung@lea-hessen.de . Auch das LEA Team für die Kommunalen Wärmeplanung widmet die nächste Online-Sprechstunde am 30. Januar, von 10:00 bis 11:30 Uhr, der Energetischen Stadtsanierung. Erörtert wird, wie die nach KfW 432 geförderten personelle Kapazitäten und das integrierte Quartierskonzept für die beschleunigte Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung genutzt werden kann. Anmeldung: Senden Sie eine E-Mail an waermeplanung@lea-hessen.de . Außerdem bietet auch die KfW zum Neustart der Förderung Energetische Stadtsanierung Webinare an. Interessierte Kommunen können entweder an der Veranstaltung am 20. Januar 2026 von 11:00-11:45 Uhr (https://www.kfw-event.de/standard/205287) oder am 24.02.2023 von 11:00-11:45 Uhr teilnehmen (https://www.kfw-event.de/standard/205303).
Connective Cities Deep Dive: Jetzt für Fachaustausch zu Wasserresilienz in Kommunen bewerben
Bis zum 5. Januar 2026 können Interessensbekundungen eingereicht werden.
2026 startet Connective Cities in einen vertieften, auf bis zu zwei Jahre angelegten Lernprozess zur Stärkung der kommunalen Resilienz gegenüber Trockenheit, Starkregen und Überschwemmungen. Insgesamt drei Kommunen aus Deutschland und fünf Kommunen aus dem Globalen Süden tauschen sich in innovativen, agilen Formaten aus und entwickeln gemeinsam lokal angepasste Lösungsansätze – wie beispielsweise Wassermanagementpläne. Zum Teilnahmeaufruf: https://www.connective-cities.net/media-center/wasserresilienz-kommunen-staerken-sich-gegen-trockenheit-und-starkregen/
Wanderausstellung zu fairen Handel und fairer Beschaffung: Verleih an Kommunalverwaltungen in 2026
Die mobile Wanderausstellung der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) mit Informationen zu fairen Lieferketten und verantwortungsvollem Konsum geht 2026 erneut auf Reise und kann ab sofort reserviert werden. Die Wanderausstellung richtet sich an Verwaltungsmitarbeitende und Besucher*innen der Verwaltung. Drei Module informieren allgemein zum Themenbereich, zu den Aktivitäten einer „idealen“ Kommune und den Unterstützungsangeboten der SKEW und können einzeln oder als Ensemble zur Aufstellung in Ihren Räumlichkeiten für bis zu acht Wochen ausgeliehen werden. Die Ausleihe der Wanderausstellung ist kostenfrei; lediglich die Transportkosten sind zu übernehmen.
https://skew.engagement-global.de/fairer-handel-ausstellungen.html
Online-Seminarreihe „Nachhaltig einkaufen für die öffentliche Hand“: Neue Termine für 2026
Die erfolgreiche Online-Seminarreihe „Nachhaltiger öffentlicher Einkauf“ wird auch 2026 fortgeführt. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) bietet die Reihe erneut praxisorientierte Handlungsempfehlungen für eine umweltfreundliche und ressourcenschonende Beschaffung – diesmal mit Schwerpunkten wie Kantinenmanagement, Marketing, Bürobedarf und Gütezeichen. Der Auftakt findet am 28. Januar 2026 zum Thema „Kantinen“ statt. Weitere Veranstaltungen zu den Themen „Drucksachen & Werbeartikel“, „Büroverbrauchsmaterial“, „Gütesiegel“ und „Biobasierte Produktalternativen“ folgen. Das Seminar richtet sich insbesondere an Verantwortliche aus Verpflegungsmanagement, Beschaffung und Betriebsorganisation in kommunalen Verwaltungen und öffentlichen Einrichtungen, an Klimaschutzbeauftragte sowie an alle, die Gemeinschaftsverpflegung effizienter und ressourcenschonender gestalten möchten. Die Teilnahme an allen fünf Veranstaltungen ist kostenfrei.
https://veranstaltungen.fnr.de/nachhaltige-beschaffung/programmueberblick
Von „Resilienten Regionen“ lernen: Vorankündigung für Transferregionen
Ab 2026 werden mit der neuen Förderinitiative „Resiliente Regionen – Verstetigung und Wissenstransfer“ die Ergebnisse der Initiative „Resiliente Regionen“ verstetigt und in Transferregionen im ganzen Bundesgebiet verbreitet. Ziel ist, mit ausgewählten Modellregionen die Strukturen und Prozesse zur Krisenvorsorge zu verstetigen und das gewonnene Wissen bundesweit nutzbar zu machen. Im Januar 2026 startet hierfür ein Interessenbekundungsverfahren für Regionen, die als Transferregionen am Wissenztransfer durch verschiedene Austausch- und Lernformate teilnehmen möchten. Zielgruppe sind insbesondere Landkreise in ländlichen Räumen. Details zu Verfahren und Teilnahmebedingungen folgen zeitnah auf der Webseite von Region gestalten: https://www.region-gestalten.bund.de
Engagiert für Klimaschutz: Förderung für gemeinnützige Organisationen über KlimaLab
Bewerbungen sind bis zum 27. Februar 2026 möglich.
Im Rahmen des Programms Engagiert für Klimaschutz wird mit dem KlimaLab ein Förderprogramm angeboten, das gezielt gemeinnützige Organisationen unterstützt, die Klimaschutz langfristig im eigenen Leitbild verankern möchten. Geförderte Organisationen erhalten über 12 Monate eine Prozessbegleitung mit Workshops, Beratung, Austausch und Netzwerk-Angeboten. Außerdem gibt es eine finanzielle Förderung von bis zu 20.000 Euro – etwa für externe Expertise, Personal oder Sachmittel.
https://engagiert-fuer-klimaschutz.de/klimalab/
LandKulturPerlen: Förderung von Projekte der kulturellen Bildung
Erste Antragsfrist endet am 1. Februar 2026 mit frühestem Projektbeginn 20. März 2026 / Zweite Antragsfrist endet am 1. Mai 2026 mit frühestem Projektbeginn 20. Juni 2026.
Im hessischen Programm „LandKulturPerlen“ werden Projekte der kulturellen Bildung mit einem Betrag zwischen 1.000 bis 2.000 Euro niedrigschwellig unterstützt. Einen Antrag können sowohl Rechtskörper wie Vereine oder Verbände, aber auch öffentliche Institutionen und Privatpersonen stellen, die ein Projekt realisieren möchten. Die Projekte müssen im ländlichen Räumen gemäß des Thünen Landatlas stattfinden (der Kreis Bergstraße gehört hier dazu). Zusätzlich muss die Einwohner:innenzahl der Gemeinde oder Kernstadt unter 20 000 liegen. Interessierte, die eine Projektidee zur Kulturellen Bildung haben, können zuerst die Regionalbeauftragten kontaktieren (Kreis Bergstraße: opitz@lkb-hessen.de), die einen Antrag auf Förderung übermitteln.
https://landkulturperlen.de/projektforderung
Antragsfristen von „Kultur macht stark“ auf einen Blick
„Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ ist das größte Förderprogramm für kulturelle Bildung in Deutschland. Es werden außerschulische Angebote der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche gefördert. Finanziert werden können bis zu 100 Prozent der projektbezogenen Ausgaben. Die Landesvereinigung Kulturelle Bildung Hessen e.V. (LKB) bietet einen kompakten Überblick zu allen kommenden Antragsfristen der Programmpartner*innen von „Kultur macht stark“. So enden diverse Antragsfristen wieder im Januar bzw. Februar 2026. Die Übersicht ist hier veröffentlicht: https://lkb-hessen.de/projekte/servicestelle-kultur-macht-stark#antragsfristen .
Projektförderung der Deutschen Postcode Lotterie: Frist für erste Förderrunde 2026 endet bald
Frist für Interessensbekundung: 16. Januar 2026.
Die Deutsche Postcode Lotterie fördert Projekte von gemeinnützigen Organisationen aus den Bereichen Chancengleichheit, Natur- und Umweltschutz sowie sozialer Zusammenhalt in ganz Deutschland. Von der Förderung generell ausgeschlossen sind Neu- und Umbaumaßnahmen bei Einrichtungen jeglicher Art. Für Projekte der beiden Größenkategorien „Förderung bis 30.000 €“ und „Förderung bis 100.000 €“ endet nun bald die erste Einreichfrist in 2026. Weitere Informationen unter: https://www.postcode-lotterie.de/guter-zweck/projektfoerderung/foerderung-beantragen
Förderpenny 2026/27: Bewerbungsphase startet bald
Bewerbungsschluss ist am 10. Februar 2026.
Es ist bald wieder soweit: Die Bewerbungsphase für den Förderpenny 2026/27 startet am 07. Januar 2026. Gemeinnützige Organisationen und Vereine aus ganz Deutschland, die sich für Kinder und Jugendliche engagieren, können sich wieder für eine Förderung bewerben. Der Förderpenny bietet die Chance auf finanzielle Unterstützung und mehr Sichtbarkeit für ehrenamtliches Engagement. Alle Details zur Teilnahme findet man in den FAQs und Teilnahmebedingungen unter: https://www.penny.de/aktionen/foerderpenny/
Förderung von Schulaustauschen 2026: Jetzt Fördermittel für geplante Begegnungen in 2026 mit Partnerschulen im Ausland beantragen.
Auch für 2026 stellt der Pädagogische Austauschdienst (PAD) Fördermittel für Schulpartnerschaften der PASCH-Initiative mit fast allen Weltregionen (Staaten in Afrika, Asien, Süd- und Mittelamerika sowie Ost- bzw. Südosteuropa) bereit. Schulen, die 2026 mit ihrer Partnerschule eine Begegnung planen, können dafür ab jetzt Anträge stellen. Antragsfrist ist der 15. Februar 2026, außer für Begegnungen, die bereits vor dem 1. März 2026 beginnen: Hier müssen die Anträge dem PAD zwei Wochen vor der Abreise vorliegen. Alle Informationen unter https://www.kmk-pad.org/programme/schulpartnerschaften-der-pasch-initiative.html . Darüber hinaus gibt es für den Schulaustausch mit den USA das „German American Partnership Program (GAPP)“. Hier gelten für 2026 die folgenden drei Antragstermine: Zwei Wochen vor der Abreise: Für Austauschbegegnungen, die vor dem 1. März 2026 beginnen. 15. Februar 2026: Für Begegnungen, die zwischen März und Juli 2026 stattfinden. 24. Mai 2026: Für Begegnungen, die nach dem 30. Juni stattfinden. Weitere Infos unter: https://www.kmk-pad.org/programme/german-american-partnership-program-gapp . Für Schulaustausche mit Israel und dem Vereinigten Königreich gibt es weitere Programme – siehe https://www.kmk-pad.org/programme/schulpartnerschaften-mit-israel bzw. https://www.kmk-pad.org/programme/deutsch-britische-schulpartnerschaften-uk-german-connection, sowie generell für den europäischen Austausch das Programm Erasmus+ Schule (https://erasmusplus.schule/foerderung).
Erasmus+: Jugendpartizipationsprojekte
Die nächste Bewerbungsfrist endet am 12. Februar 2026.
Mit dem Format Jugendpartizipationsprojekte von Erasmus+ werden lokale, regionale, nationale und transnationale Projekte mit europäischer Dimension gefördert, die Beteiligung junger Menschen an der zivilen Gesellschaft und dem demokratischen Leben in Europa stärken. Die Projekte können von informellen Gruppen junger Menschen (mindestens vier junge Menschen, wobei eine Person 18 Jahre oder älter sein muss) sowie von Organisationen oder öffentlichen Stellen beantragt werden. Sind letztere die Antragsteller, muss das Projekt aktiv von jungen Menschen umgesetzt werden. Die Projektdauer liegt zwischen drei und 24 Monaten. Junge Menschen zwischen 13 und 30 Jahren sind an ihnen beteiligt.
https://www.erasmusplus-jugend.de/foerderung/leitaktion-1/jugendpartizipationsprojekte/#1
Service-Angebote in den EU-Jugendprogrammen und Erasmus+ Sport
In Vorbereitung auf die nächste Antragsfrist am 12. Februar 2026 bietet JUGEND für Europa verschiedene Services an. Lernen Sie auf unseren digitalen Veranstaltungen sowohl die Förderformate in Erasmus+ Jugend, Erasmus+ Sport und im Europäischen Solidaritätskorps als auch die Antragsstellung näher kennen. Einen umfassenden Überblick über die Förderformate der EU-Jugendprogramme bietet eine zentrale Informationsveranstaltung am Donnerstag, 15. Januar 2026 von 14:00 bis 16:00 Uhr (https://www.jugendfuereuropa.de/veranstaltungen/info-erasmus-plus-jugend-und-esk-26/) Für inklusive Projekte ist die Veranstaltung „Inklusionsförderung in Erasmus+ Jugend, Erasmus+ Sport und dem Europäischen Solidaritätskorps: Was ist möglich und was gibt es zu beachten?“ hilfreich, welche am 29. Januar 2026 von 15:00 bis 16:30 Uhr stattfindet (https://www.jugendfuereuropa.de/veranstaltungen/sprechstunde-inklusion26/). Weitere Service-Angebote sind auf einen Blick hier veröffentlicht: https://www.jugendfuereuropa.de/news/11421-unsere-service-angebote-in-den-eu-jugendprogrammen-und-erasmus-sport/
Energiesparmeister 2026: Bestes Klimaschutzprojekt an Schulen gesucht
Die Bewerbungsphase läuft vom 08. Januar 2026 bis zum 20. März 2026.
Der Energiesparmeister-Wettbewerb kürt auch in 2026 die besten Klimaschutzprojekte von Schülerinnen und Schülern aus jedem Bundesland. Die Schulen mit den besten, kreativsten und effizientesten Klimaschutzprojekte Projekten werden ausgezeichnet. Egal ob Energiespar-Challenges, Dämmung von Heiznischen oder selbst gebaute Windkraftmodelle – die Projekte sollten in Sachen Kreativität, Nachhaltigkeit und Kommunikation überzeugen. Jeder Landessieger erhält 2.500 Euro Preisgeld. Der Bundessieger bekommt noch einmal zusätzlich 2.500 Euro Preisgeld. Auch die Preisträger der vergangenen Wettbewerbsjahre haben die Chance auf eine Auszeichnung: Auf das Projekt mit der überzeugendsten Weiterentwicklung wartet ein mit 1.000 Euro dotierter Sonderpreis. Weitere Infos unter https://www.energiesparmeister.de/wettbewerb .
Dezember 2025
KfW: Neustart des Programms Energetische Stadtsanierung – Zuschuss (432)
Anträge können ab sofort bei der KfW gestellt werden.
Kommunen können wieder Zuschüsse aus dem Programm Energetische Stadtsanierung (Nr. 432) nutzen, um 1.) integrierte energetische Quartierskonzepte und 2.) ein begleitendes Sanierungsmanagement (eigenes Personal oder externe Büros) zu finanzieren. Mit dem Programm werden Quartierslösungen vorangebracht, die Klimaschutz und nachhaltige Stadtentwicklung verbinden und auch zur Umsetzung der Wärmeplanung beitragen können. Das Förderprogramm war vor zwei Jahren gestoppt worden. Der Zuschuss liegt bei 75 Prozent bis 90 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Die Förderung bleibt in ihrer bewährten Grundstruktur erhalten und erfährt folgende Anpassungen: Erhöhter Fördersatz von Prozent für finanzschwache Kommunen; Förderhöchstbetrag für Integrierte Quartierskonzepte von 200.000 Euro pro Quartier; Verlängerung des Förderzeitraums im Sanierungsmanagement auf bis zu fünf Jahre; Förderhöchstbetrag für Sanierungsmanagement 400.000 Euro für fünf Jahre; Einführung von jährlichen Zwischenberichten für Sanierungsmanagement; Anhebung des Sachkostenanteils im Sanierungsmanagement von 20 % auf bis zu 30 %. Kommunen, die bis zum 15.11.2023 eine Zusage für ein erstmaliges Sanierungsmanagement von bis zu drei Jahren erhalten haben, haben die Möglichkeit, für das betreffende Quartier eine maximal zweijährige Verlängerung nach neuen Förderbedingungen zu beantragen. Ein kostenloses Webinar der Berliner Energietage und des Bundesbauministeriums am 05. Dezember 2025 stellt das Förderprogramm ausführlich vor. Anmeldung unter: https://www.energietage.de/veranstaltung/kfw-432-10 . Detaillierte Informationen zum Förderprogramm und zur Antragstellung unter: www.kfw.de/432.
Hessische Verordnung zur Kommunalen Wärmeplanung in Kraft getreten
Bis spätestens 30.06.2028 müssen alle Gemeinden eine Kommunalen Wärmeplan erstellt haben. Die neue hessische Verordnung zur kommunalen Wärmeplanung, die die Umsetzung der Vorgaben des Bundeswärmeplanungsgesetzes und den Finanzrahmens regelt, ist nun in Kraft getreten. In der Verordnung wird unter anderem der Schlüssel für die finanziellen Ausgleichszahlungen von Bund und Land an alle hessischen Kommunen festgesetzt. Dieser basiert auf einem sogenannten Sockelbetrag und einer Summe je Einwohner einer Kommune. Neben der finanziellen Unterstützung können Kommunen von der Beratung durch die LEA LandesEnergieAgentur Hessen profitieren z.B. mit konkreten Checklisten zur Akteursbeteiligung, Informationen zum Vergabeverfahren oder einer Plattform zum direkten Austausch zwischen den Kommunen. Weitere Infos unter: https://www.lea-hessen.de/kommunen/kommunal-waerme-planen/
Digi-Expert-kommunal: Kostenfreie Digitalberatung für Kommunen in Hessen
Das kostenfreie Angebot gilt zunächst bis Ende des Jahres 2025.
Das Hessische Ministerium für Digitalisierung und Innovation bietet derzeit über die Geschäftsstelle Smarte Region ein kostenfreies Beratungsangebot für alle Kommunen an, die fachliche Unterstützung im Bereich Digitalisierung benötigen. Von der Digitalstrategie allgemein über Datenplattformen, Digitaler Zwilling, Digitalisierung im Katastrophenschutz, KI in der Verwaltung, Changemanagement, Bürgerbeteiligung bis zu Vergaberechtsfragen – das Themengebiet kann individuell gewählt werden. Als Formate stehen zur Verfügung: 1. Webkonferenz/Telefonat (max. 1 h); 2. Webkonferenz (max. 2,5 h); 3. Workshop vor Ort (max. 5 h). Um die Beratung in Anspruch zu nehmen, genügt eine E-Mail an starkeheimat@digitales.hessen.de mit Nennung des Themas, des gewünschten Formats sowie den Kontaktdaten der Ansprechperson. Zum Thema Cybersicherheit können sich Kommunen direkt an Hessen3C (CyberCompetenceCenter Hessen) wenden, um kostenlos beraten zu werden.
https://www.smarte-region-hessen.de/digi-expert-kommunal
Ladeinfrastruktur: Bund kündigt neue Förderprogramme für Mehrparteienhäuser und Betriebshöfe an
Das Bundesverkehrsministerium plant ab 2026 spezifische Förderprogramme für Ladeinfrastruktur (wie etwa Wallboxen) in Mehrparteienhäusern. Auch eine neue Förderrichtlinie für Depots und Betriebshöfe von Nutzfahrzeugen (E-LKW und E-Busse) soll 2026 veröffentlicht werden. Dies geht aus dem neuen Masterplan Ladeinfrastruktur 2030 der Bundesregierung hervor, der kürzlich beschlossen wurde.
Kommunale Klima- und Nachhaltigkeitspartnerschaften: Jetzt jederzeit starten!
Ab sofort können Kommunen jederzeit in das Angebot der Klima- und Nachhaltigkeitspartnerschaften der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) einsteigen – ganz ohne feste Bewerbungsfristen. Bestehende Partnerschaften haben die Möglichkeit, ihre Zusammenarbeit zu Klimaschutz, Klimafolgeanpassung oder zur Lokalisierung der Agenda 2030 und ihrer 17 Nachhaltigkeitsziele zu vertiefen und gemeinsam mit ihrer Partnerkommune Aktionspläne oder konkrete Projektvorhaben zu erarbeiten. Die SKEW begleitet sie dabei weiterhin fachlich und berät Sie zum Einstieg. In einem virtuellen Info-Termin (Anmeldung) am 15. Januar 2026 von 10 bis 11:30 Uhr berät die SKEW über Ziele, Mehrwerte und Teilnahmebedingungen des Angebots.
https://skew.engagement-global.de/kommunale-klima-und-nachhaltigkeitspartnerschaften.html
Förderaufruf: Reallabore der Energiewende 2025
Einreichungsfrist: 15. Februar 2026
Der Förderaufruf „Reallabore der Energiewende 2025“ unterstützt innovative Projekte, die neue Technologien und Geschäftsmodelle in der Energiewende unter realen Bedingungen testen. Besonders im Fokus stehen Themen wie klimaneutrale Wärmeversorgung, moderne Stromsysteme und die Digitalisierung des Energiesystems. Die Förderung richtet sich an die Energiewirtschaft, die Industrie, kommunale Akteure und die Wohnungswirtschaft. Ziel ist es, integrierte Lösungen für die Sektoren Strom und Wärme zu entwickeln – von regenerativen Technologien bis hin zu innovativen Geschäftsmodellen. Konsortien mit maximal acht Partnern, darunter industrielle Anwender und Forschungseinrichtungen, können sich bewerben. Mehr Infos: https://www.energieforschung.de/de/foerderung/foerderangebote/foerderaufruf-reallabore-der-energiewende-2025
Hessen unterstützt kommunale Energieversorger mit verbürgten Krediten
Mit einem neuen Programm stärkt das Land Hessen die kommunalen Energieversorger bei den Investitionen in die Energiewende. Mit verbürgten Nachrangdarlehen sollen Investitionen u.a. in Wärmenetze, Energiespeicher, Wasserstoff- und Strominfrastruktur abgesichert werden. Die WIBank stellt das Nachrangkapital bereit und refinanziert sich am Kapitalmarkt. Anträge können ab Dezember 2025 bis Ende 2028 gestellt werden. Eine Verlängerung bis 2030 ist möglich.
https://wirtschaft.hessen.de/presse/1-milliarde-fuer-den-ausbau-der-energienetze-in-den-kommunen
EH55-Neubauförderung für Wohngebäude wird bei der KfW reaktiviert
Die Förderung soll planmäßig wieder ab 16. Dezember 2025 starten.
Um den Wohnungsbau anzukurbeln, will die Bundesregierung mit 800 Millionen Euro den Bau von Effizienzhäusern nach dem Standard EH55 fördern. Diese Gebäude verbrauchen nur 55 Prozent der Energie im Vergleich zu einem herkömmlichen Haus. Die Förderung erfolgt über zinsverbilligte Kredite der KfW. Die Ampel-Regierung hatte diese Förderung eingestellt und nur noch den ambitionierteren EH40-Standard gefördert.
Zweite Ausschreibung von „LOKAL – Programm für Kultur und Engagement“ startet bald
Die Antragsfrist endet am 31. März 2026, 12 Uhr mittags.
Die Kulturstiftung des Bundes (KSB) startet demnächst einen weiteren Förderaufruf für das Modellprogramm „LOKAL – Programm für Kultur und Engagement“, Im Rahmen der zweiten Runde sollen 13 weitere Kultur-Netzwerke in Städten und Gemeinden unter 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern aufgebaut werden, in deren Rahmen Kulturakteure mit lokalen Institutionen wie Sportvereinen, Schulen oder Unternehmen kooperieren, um lokale Verantwortungsgemeinschaften zu stärken. Gefördert werden können zeitgenössische Kunstproduktion, Personal, Begegnungsformate sowie Vermittlung. Pro Projekt stehen bis 200.000 bis 240.000 Euro für vier Jahre zur Verfügung. Antragsberechtigt sind Kulturakteure wie etwa Kulturvereine, soziokulturelle Zentren oder Kulturhäuser, Theater, Bibliotheken oder Museen. Es finden verschiedene lokale Antragswerkstätten und digitale Antragsberatungen zwischen Dezember und März statt. Die Termine und weitere Infos zum Programm sowie zur Antragstellung sind hier zu finden: https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/projekte/transformation_und_zukunft/detail/lokal_programm_fuer_kultur_und_engagement.html
Bewerbung für das Stadtlabor 2026: Kommunale Strategien angesichts des demografischen Wandels
Bewerbungsschluss ist der 15.12.2025.
Die Körber-Stiftung ruft Bürgermeisterinnen, Bürgermeister und Gestaltende in den Kommunen, Städten und Landkreisen auf, sich für die dreiteilige Projektreihe „Stadtlabor“ zu bewerben. Gemeinsam wird hierbei erörtert, wie sich Kommunen demografiefest und altersfreundlich gestalten lassen. In 2026 liegt der Schwerpunkt auf dem demografischen Wandel in ländlichen Regionen. Die drei Projektbausteine bestehen aus einem Auftakttreffen in Hamburg-Bergedorf, einem zweitägigen Workshop in Sachsen-Anhalt und einer Expedition nach Brüssel. Das Programm ist für die Teilnehmenden kostenfrei. Hotelkosten und einen Teil der Verpflegung vor Ort trägt die Körber-Stiftung.
https://koerber-stiftung.de/projekte/stadtlabor-demografischer-wandel/bewerbung
„Demokratie lernen, stärken, leben“: Förderungen für deutsch-französische Projekte in 2026
Spätestens 6 Wochen vor Beginn des Projekts sind Förderanträge einzureichen. Projekte müssen zwischen Februar und Dezember 2026 stattfinden.
Der Deutsch-Französische Bürgerfonds fördert Projekte auf deutsch-französischer Ebene mit dem Schwerpunktthema „Demokratie lernen, stärken, leben“. Je nach Förderkategorie beträgt die Fördersumme zwischen 5.000 und 50.000 Euro. Der Zuschuss kann bis zu 80 Prozent der förderfähigen Projektkosten betragen. Förderfähig sind zum Beispiel Besuche von Parlamenten in Deutschland oder Frankreich, Workshops zu den politischen Systemen, ein Planspiel zu den Themen Bundestag oder Assemblée Nationale oder andere Aktionen und Projekte. Förderfähige Organisationen sind Gebietskörperschaften, (Städte-)Partnerschaftsvereine gemeinnützige Organisationen und Unternehmen, Stiftungen, Bürgerinitiativen, informelle Gruppen, wissenschaftliche Institute und Bildungs- und Ausbildungszentren. Weitere Informationen bietet eine Online-Infoveranstaltung am 3. Dezember 2025 von 12.30-13.30 Uhr.
https://www.buergerfonds.eu/projektausschreibung-demokratie-2025-2026
Jugendbildung: Anmeldung für KI-Box Klima noch möglich
Derzeit können sich Bildungseinrichtungen noch für das vom Bundesumweltministerium (BMUV) geförderte Projekt „KI Box Klima“ anmelden und die kostenlose KI-Box-Klima mit informativen und aktivierenden Materialien bestellen. Die KI-Box Klima bietet jungen Menschen ab der Klassenstufe 8 einen niedrigschwelligen und praxisorientierten Einstieg in die Zukunftsthemen Künstliche Intelligenz (KI) und Natürlicher Klimaschutz. Digitale Lernmodule und Fragestunden begleiten das Programm. KI-Box Klima richtet sich bundesweit an Schulen, Bildungseinrichtungen sowie Multiplikator*innen. https://ki-box-klima.de/
Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung: „Musik für alle!“
Aktuelle Antragsfrist: 15. Januar 2025 (für Projektstart ab dem 15. März 2026).
Musikprojekte für Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 18 Jahren von Chören, Orchestern, Musikvereinen, Kirchengemeinden und weitere kulturellen Einrichtungen können im Rahmen von „Musik für alle!“ auch in 2026 gefördert werden. Es müssen sich hierfür Bündnisse von mindestens drei Partnern (z.B. Chor & Jugendzentrum & Schule/KITA) bilden. Die Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche, die bisher erschwerten Zugang zur Musik hatten und sich in sozialen, finanziellen oder bildungsbezogenen Risikolagen befinden. Es handelt sich um eine 100%-Finanzierung ohne Eigenmittel. Es muss sich um ein außerschulisches Projekt handeln, wobei die Projekte auch im Ganztag oder innerhalb von Projekttagen möglich sind, wenn gleichzeitig Parallelangebote bestehen.
https://bundesmusikverband.de/musik-fuer-alle
KfW-Umweltprogramm für Unternehmen: Zusätzlicher Tilgungszuschuss für natürliche Klimaschutzmaßnahmen
Wussten Sie schon, dass Unternehmen im KfW-Umweltprogramm (240,241) nicht nur ein zinsgünstiges Darlehen für verschiedene Umweltmaßnahmen, sondern obendrein noch bis zu 60 Prozent Tilgungszuschuss für natürliche Klimaschutzmaßnahmen erhalten können? Von dem zusätzlichen Tilgungszuschuss können Vorhaben zur Stärkung von Klima-, Naturschutz und Biodiversität an Gebäuden, auf Betriebsgeländen oder auf der Fläche von Gewerbe- und Industrieparks durch Schaffung naturnaher grüner (bepflanzter) und blauer (wasserbezogener) Infrastrukturen profitieren. Als förderfähige Maßnahmen kommen beispielsweise die Pflanzung von Bäumen und Sträuchern, die Begrünung von Gebäuden und Dächern, Entsiegelungsmaßnahmen, die Installation von Anlagen zur Aufbereitung und Nutzung von Regen- oder Grauwasser oder die Beschaffung von technischer Ausstattung für die naturgerechte Pflege von Grün- und Außenanlagen in Frage. Weitere Details unter: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Energie-und-Umwelt/F%C3%B6rderprodukte/Umweltprogramm-(240-241)
November 2025
Projektaufruf für die Sanierung von Sportstätten veröffentlicht
Bis zum 15. Januar 2026 können Interessenbekundungen in Form von Projektskizzen eingereicht werden.
Das neue Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ startet ab dem 10. November 2025 – dann wird das Portal freigeschaltet sein. Für den Projektaufruf sind insgesamt 333 Millionen Euro veranschlagt. Die Mittel können etwa für die umfassende bauliche Sanierung von öffentlich zugänglichen Sporthallen sowie Hallen- und Freibädern eingesetzt werden. Auch die Sanierung von Sportfreianlagen, wie beispielsweise die Umwandlung in oder Sanierung von Kunstrasenplätzen kann gefördert werden. Antragsberechtigt sind Städte, Gemeinden und Landkreise. Bei Städten und Gemeinden sind auch Weiterleitungen der Zuwendung z.B. an Vereine zulässig. Die Förderhöhe liegt zwischen 250.000 Euro und acht Millionen Euro, bei einer Förderquote von 45 Prozent. Kommunen mit Haushaltsnotlage erhalten 75 Prozent. Eine Kumulierung mit Förderprogrammen des Landes Hessen ist möglich. Ab dem 03. November 2025 kann für Rückfragen eine Hotline unter Telefonnummer 030/257679-440 kontaktiert werden. Die Auswahl der zu fördernden Projekte aus den eingereichten Projektskizzen wird letztlich durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages erfolgen.
https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/forschung/aufrufe/aktuelle-meldungen/sks.html
Reminder: „Kultur macht stark“ vor Ort im Kreis Bergstraße: Info- und Vernetzungsveranstaltung
Termin: 20. November 2025, 16-19 Uhr in Heppenheim
Die Bildungskoordination Kreis Bergstraße veranstaltet gemeinsam mit der Kreisvolkshochschule Bergstraße und der Beratungsstelle „Kultur macht stark“ Hessen am 20. November 2025 eine Info- und Vernetzungsveranstaltung zum Förderprogramm „Kultur macht stark“. Interessierte Organisationen aus Bildung, Kultur und Jugendhilfe (z.B. Vereine, Verbände, Kultureinrichtungen, Bildungsträger, Jugendzentren, kommunale Jugendförderungen, Bibliotheken, Museen, Schulen oder KITAs) sind zur Teilnahme eingeladen. Anmeldungen sind über diese Webseite möglich.
https://lkb-hessen.de/projekte/servicestelle-kultur-macht-stark
Online-Veranstaltungen „Hessen fördert Klimaprojekte“
Die LEA LandesEnergieAgentur Hessen bietet im Dezember zwei kostenfreie Online-Veranstaltungen an, die zeigen sollen, welche Fördermöglichkeiten im Bereich Klimaprojekte das Land Hessen bietet. In Teil 1 (am 03.12.2025; 10:00 – 12:30 Uhr) geht es um den Fokus „Klimarichtlinie und Natürlicher Klimaschutz“; Anmeldung unter: https://events.landesenergieagentur-hessen.de/Hessen-foerdert-Ihre-Klimaprojekte-Moeglichkeiten-kennen-und-Chancen-nutzen-Teil-1-2025 . Teil 2 (am 10.12.2025; 10:00 – 12:30 Uhr) beleuchtet hingegen die Möglichkeiten in den Bereichen „Mobilitäts- und Städtebauförderung“; Anmeldelink: https://events.landesenergieagentur-hessen.de/Hessen-foerdert-Ihre-Klimaprojekte-Moeglichkeiten-kennen-und-Chancen-nutzen-Teil-2-2025 .
Neues kostenloses Beratungsangebot für kommunale Holzbau-Vorhaben
Die Holzbauoffensive Hessen bietet ab sofort eine Begleitung von Kommunen an, die über ein Bauprojekt in Holzbau- oder Holzhybridbauweise nachdenken. Diese erhalten eine kostenfreie auf das Vorhaben abgestimmte Beratung und Unterstützung in der Vorbereitungs- und Planungs- und Ausschreibungsphase, um die Potenziale des Holzbaus bestmöglich zu nutzen. Eine formlose E-Mail an info@holzbauoffensive-hessen.de mit einer kurzen Schilderung des Projektes in einigen Stichpunkten sowie dem derzeitigen Planungsstand genügt.
https://www.holzbauoffensive-hessen.de
Neues Bundesprogramm beschlossen: 333 Millionen Euro für Sanierung kommunaler Sportstätten
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat Programmmittel in Höhe von 333 Millionen Euro für ein neues Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ beschlossen. Damit wird das bisherige Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ ab 2025 durch ein neues, auf die Sanierung von Sportstätten beschränktes Programm abgelöst. Die Details zur Umsetzung werden noch abgestimmt; ein Projektaufruf soll noch in diesem Herbst veröffentlicht werden.
Vier Pilotkommunen gesucht: Mit einem Kommunalem Entwicklungsbeirat zum Wärmeplan
Bewerbungsfrist: 7. November 2025
Bis spätestens 30. Juni 2028 müssen alle Kommunen in Deutschland einen kommunalen Wärmeplan erstellt haben. Mit einem Pilotprojekt begleitet die „Berlin Governance Platform“ künftig vier ausgewählte Kommunen auf ihrem individuellen Weg zum Wärmeplan, erarbeitet durch einen Kommunalen Entwicklungsbeirat (KEB). Über ein Jahr lang sorgt ein erfahrenes Projektteam für einen qualifizierten Prozess, bei dem Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft konsensfähige Empfehlungen zur Wärmeplanung entwickeln. Die Plattform übernimmt durch Stiftungsförderungen rund drei Viertel der jeweiligen Projektkosten. Weitere Infos unter: https://www.governance-platform.org/wp-content/uploads/2025/10/Call-fuer-Kommunen-KEB-WP.pdf
IFLA Green Library Award 2026 für Nachhaltige Bibliotheken
Einsendeschluss ist der 30. Januar 2026.
Die IFLA (International Federation of Library Associations and Institutions) hat den Green Library Award 2026 ausgeschrieben. Er zeichnet Einrichtungen und Projekte aus, die sich in besonderer Weise für ökologische und soziale Nachhaltigkeit starkmachen. Vergeben wird die Auszeichnung in zwei Kategorien: „Beste Grüne Bibliothek/Großprojekt“ (Best Green Library/Grand-Scale Project) und „Bestes Grünes Bibliotheksprojekt“ (Best Green Library Project). Außerdem gibt es eine Sonderwürdigung für kleine, aber besonders wirkungsvolle Initiativen. Teilnahmeberechtigt sind Bibliotheken weltweit.
https://www.ifla.org/news/ifla-green-library-award-2026-call-for-submissions
DFJW: „Inklusion und Teilhabe junger Menschen stärken“ 2026
Bewerbungsfrist: 28. November 2025
Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) möchte mit der aktuellen Projektausschreibung „Inklusion und Teilhabe junger Menschen stärken“ Projektträger gezielt bei der Gestaltung von inklusiven Gruppenbegegnung zwischen jungen Menschen aus Deutschland und Frankreich unterstützen. Projektträger können Einrichtungen, Organisationen und Vereine aus den Bereichen Jugendarbeit und -bildung, Kinder- und Jugendhilfe, soziale Arbeit, Kultur, Sport, Medien, Schul-, Hochschul- und Berufsbildung oder auch Gebietskörperschaften sein. Die Projektträger müssen aus Deutschland und Frankreich kommen. Das DFJW vergibt bis zu 18.000 Euro Förderung pro Projekt. Der Durchführungseitraum des Projekts muss in 2026 liegen. Das DFJW bietet am 17. November um 10 Uhr eine Fragestunde hinsichtlich Antragstellung, Zielgruppen und Inhalte der Projekte an. Anmeldung unter: https://www.dfjw.org/formular/anmeldung-ausschreibung-inklusion
https://www.dfjw.org/ausschreibungen/inklusion-und-teilhabe-junger-menschen-staerken-2026
ESF Plus: Zweiter Förderaufruf im Programm „Zusammenhalt stärken – Menschen verbinden“ für Strukturen gegen Einsamkeit
Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. Dezember 2026.
Aktuell können sich Kommunen erneut für eine Förderung im ESF Plus-Programm „Zusammenhalt stärken – Menschen verbinden“ bewerben. Mit dem Förderprogramm unterstützt das Bundesseniorenministerium (BMBFSFJ) den Aufbau von Angeboten und Strukturen, die Einsamkeit bei Erwachsenen im mittleren Alter (zwischen 28 und 59 Jahren) verhindern und die soziale Teilhabe dieser Gruppe verbessern. Die Zuschusshöhe beträgt pro Vorhaben und Jahr mindestens 20.000 Euro und höchstens 150.000 Euro. Spätester Vorhabenbeginn ist der 1. Juli 2027. Das Förderprogramm endet am 31. Dezember 2028. Zum Förderaufruf wird es am 20. November 2025 von 10:00-12:30 Uhr eine Infoveranstaltung für Kommunen geben. Anmeldung zur Veranstaltung unter: https://social.bscw.bund.de/pub/bscw.cgi/121072800 .
https://www.esf-regiestelle.de/esf-plus-2021-2027/zusammenhalt-staerken-menschen-verbinden
Lernpfad „Wirkungsorientierte Verwaltung”: Kostenfreie drei Tages-Workshops für Verwaltungsmitarbeitende
Alle reden über (mehr) Wirkungsorientierung in Staat und Verwaltung – Phineo zeigt, wie sie konkret gelingt. Mit der kostenlosen Weiterbildung „Wirkungsorientierte Verwaltung“, die in drei Präsenz-Modulen (in Berlin) abläuft, werden Fach- und Führungskräfte aus der Verwaltung dazu geschult, wie wirkungsorientiertes Handeln im Verwaltungsalltag gelebt werden kann – und wie man andere mitnimmt. Die Teilnahme ist völlig kostenlos, nur ggf. anfallende Reisekosten sind selbst zu tragen. Der erste Workshop startet am 28. Januar 2026. Anmeldungen sind möglich unter: https://pretix.eu/skala-campus/lernpfad-WOV-26/ .
https://www.phineo.org/magazin/lernpfad-wirkungsorientierte-verwaltung
Bewerbungsphase für 10. BASF-Projektwettbewerb „Gemeinsam Neues schaffen“ läuft
Bewerbungsfrist ist der 16. November 2025.
Der BASF-Projektwettbewerb „Gemeinsam Neues schaffen“ ruft wieder in der Metropolregion Rhein-Neckar gemeinnützige Organisationen aus den Bereichen Bildung, Sport, Kultur, Soziales und Nachhaltigkeit auf, sich zusammenzuschließen und neue Angebote zu schaffen. Die angefragte Fördersumme je Projekt muss mindestens 5.000 Euro betragen. Zusätzlich zur finanziellen Unterstützung nehmen die Gewinnerinnen und Gewinner an einem Workshop und an einer Prämierungsfeier teil. Gefördert werden Kooperationsprojekte von mindestens zwei oder mehreren gemeinnützigen Organisationen in den Themenbereichen „Begegnung durch Kultur und Sport schaffen“, „Bildung fördern“ sowie „Zivilgesellschaft stärken“. So kann sich zum Beispiel eine soziale Einrichtung mit einem Sportverein oder ein Kunstverein mit einem Bildungsträger zu einem gemeinsamen Projekt zusammentun. Hinzu kommt in diesem Jahr ein Sonderpreis in der bewusst breit angelegten Kategorie „Fit für die Zukunft“. In einem Webinar am 13. November 2025, 16.30 bis 17.30 Uhr,) können sich engagierte Vereine und Teams wertvolle Tipps für die Bewerbung einholen. Mehr unter: https://www.basf.com/global/de/who-we-are/organization/locations/europe/german-sites/ludwigshafen/gesellschaftliches-engagement/unsere-programme/gemeinsam-neues-schaffen .
Neue Förderaktion: Junge Menschen stark machen gegen Mobbing und Ausgrenzung
Anträge können bis zur Ausschöpfung aller Fördermittel, längstens jedoch bis 31.03.2026 gestellt werden.
Mit der neuen Förderaktion „Zeichen setzen! Für mehr Respekt und Vielfalt.“ will die Aktion Mensch junge Menschen dazu ermutigen, ihr eigenes Verhalten zu reflektieren, ihre sozialen Kompetenzen auszubauen und sich für ein respektvolles und inklusives Miteinander einzusetzen. Mit einem Gesamtvolumen von 5 Millionen Euro unterstützt das Programm Projekte, die entweder gegen Mobbing und Ausgrenzung wirken oder aber die Wertebildung junger Menschen fördern und Handlungssicherheit im Umgang mit ausgrenzendem Verhalten schaffen. Insgesamt gibt es bis zu 7.500 Euro je Projekt, ohne dass Eigenmittel nötig sind. Antragsberechtigt sind Projekt-Partner mit einer Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe oder mit einer Mitgliedschaft in einem Wohlfahrtsverband. Am 06.November 2025 von 10:00 bis 11:30 Uhr findet ein digitales Infoseminar zur neuen Förderaktion statt. Anmeldungen unter: https://eveeno.com/305136205
https://www.aktion-mensch.de/foerderung/foerderprogramme/foerderaktion-zeichen-setzen
Stiftung Deutsches Hilfswerk fördert soziale Projekte im Bereich Digitalisierung
Vom 03. November bis zum 18. Dezember 2025 können Organisationen ihre Bewerbungen für die nächste Vergabesitzung einreichen.
Die Stiftung Deutsches Hilfswerk fördert aus Mitteln der Deutschen Fernsehlotterie gemeinnützige Projekte im Bereich Digitalisierung, die unmittelbar die Lebenssituation von Menschen verbessern, die aus sozialen oder gesundheitlichen Gründen von Benachteiligung betroffen oder bedroht sind. Dies kann in Form von bedarfsgerechter Anleitung, Unterstützung und Begleitung von digitalen Technologien erfolgen. Zudem können wirksame innovative Technologien u.a. in den Bereichen Virtual und Augmented Reality, Künstliche Intelligenz, Assistenzsysteme, Gamification sowie Software- und Appentwicklung entwickelt werden. Gemeinnützige Organisationen können sich um Fördermittel bewerben. Die Stiftung biete zudem Förderungen zu weiteren Schwerpunkten an (siehe https://foerderportal.deutsches-hilfswerk.de).
https://www.fernsehlotterie.de/foerderschwerpunkt-digitalisierung
LeLa-Preis 2026 würdigt Schülerlabore
Die Bewerbung ist bis zum 15.01.2026 ausschließlich online möglich.
Mit dem LeLa-Preis werden herausragende Leistungen von Schülerlaboren und Schülerlabor-Netzwerken gewürdigt. In diesem Jahr stehen insgesamt vier Preis-Rubriken zur Verfügung: 1. Schülerlabor+; 2. Preis der Vielfalt; 3. Mobile Angebote; 4. Innovatives Schülerforschungszentrum. Für jede Rubrik werden bis zu drei Preisträger ermittelt, die in jeder Rubrik ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro, 3.000 Euro und 2.000 Euro erhalten. Die Ausschreibung und weitere Informationen sind unter https://www.lernortlabor.de/LeLa-Preis-Ausschreibung2026 veröffentlicht.
Kulturkoffer Hessen: Antragsfrist für Projekte in 2026 endet bald
Die Antragsfrist läuft noch bis zum 10. November 2025.
Jetzt noch schnell die Kulturkoffer-Förderung für Projekte mit Kindern und Jugendlichen in Hessen beantragen! Gefördert werden Projekte aus allen Sparten der Kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche sowie Projekte, die spartenübergreifende und/oder interdisziplinäre Ansätze verfolgen. Teilnehmende Kinder und Jugendliche sollen unter Anleitung von professionellen Künstler*innen partizipativ künstlerischen Tätigkeiten nachgehen. Gefördert werden Projekte aus allen Bereichen der Kulturellen Bildung: Musik, Zirkus, Neue Medien, Theater und viele mehr. Kulturkoffer-Projekte werden in einer Kooperation durchgeführt. Das heißt die Projekte müssen mindestens zu zweit konzipiert und umgesetzt werden. Empfohlen werden ein künstlerischer Partner und ein sozialräumlicher Partner. Die Kulturkoffer-Förderung beträgt in der Regel 70 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Neben Kunst- und Kultureinrichtungen, Vereinen, Initiativen und juristischen Personen sind auch Einrichtungen in öffentlicher Hand antragsberechtigt.
https://kulturkoffer-hessen.de/foerderung/
DiscoverEU: Europaweites Gratisticket für 18-Jährige
Die nächste Bewerbungsrunde läuft vom 30. Oktober bis 13. November 2025, 12 Uhr.
Aktuell können sich wieder junge Menschen aus Europa, die zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2007 geboren sind, für die nächste Runde von DiscoverEU bewerben. DiscoverEU bietet jungen Menschen die Gelegenheit, die Vielfalt, Kultur und Geschichte Europas zu erkunden und Menschen aus allen Teilen des Kontinents kennenzulernen. Ausgewählte Bewerberinnen und Bewerber erhalten einen kostenlosen Travel-Pass. Mit dem Gratisticket können diese ab dem 1. März 2026 bis zu 30 Tage vor allem mit dem Zug in Europa auf Entdeckungsreise gehen.
https://youth.europa.eu/discovereu_de
RKW: Ab sofort wieder kostenfreie Einstiegsberatung zum nachhaltigen Wirtschaften für hessische KMU
Das RKW Hessen kann im Auftrag der Nachhaltigkeitsallianz Hessen wieder kleinen und mittleren Unternehmen insgesamt 40 kostenfreie Einstiegsberatungen zum nachhaltigen Wirtschaften anbieten. In einem kostenlosen halbtägigen Workshop erfolgen eine erste Bestandsaufnahme, eine Prioritätensetzung für mögliche Maßnahmen zum nachhaltigen Wirtschaften im eigenen Unternehmen sowie ein Einstieg in die Nachhaltigkeitsberichterstattung – angelehnt an den aktuellen „Voluntary SME-Standard“ (VSME) der EU. Interessierte KMU sollten sich schnellstmöglich melden, da die Beratung bis Ende Januar 2026 umgesetzt werden muss.
Oktober 2025
Aus LEER wird MEHR: Innovationspreis Wohnen sucht Projekte zur Leerstandsaktivierung
Die Bewerbungsfrist läuft bis 17. Oktober 2025.
Leerstehende Häuser, alte Bahnhöfe oder stillgelegte Werkhallen – was auf den ersten Blick wie ein Problem wirkt, birgt enormes Potenzial für die Zukunft der ländlichen Räume. In Zusammenarbeit mit dem BBSR hat das Bundesbauministerium deshalb einen bundesweiten Innovationspreis zur Reaktivierung von Wohnraum in ländlichen Regionen ausgelobt. Gesucht werden Initiativen, die leerstehende Gebäude (Häuser, alte Bahnhöfe, stillgelegte Werkhallen etc.) in ländlichen Räumen erfolgreich in neuen Wohnraum verwandeln oder mit innovativen Instrumenten und Konzepten zur Belebung beitragen. Mitmachen können: Städte und Gemeinden, Landkreise, Wohnungsunternehmen, Initiativen aus der Zivilgesellschaft oder auch engagierte Privatpersonen. Besonders willkommen sind Beiträge aus strukturschwachen Regionen mit hohem Leerstand. Es winken Preisgelder und professionelle Imagevideos für die Siegerprojekte; die besten 15 Ideen erhalten eine Aufwandspauschale für die Erstellung des Exposés für die 2. Runde. Weitere Infos unter: https://lnkd.in/efsRVJ9E
Hessisches Beteiligungsportal steht Kommunen kostenfrei zur Verfügung
Das Hessische Digitalministerium stellt das digitale Beteiligungsportal für bürgernahe Verwaltung künftig kostenfrei allen hessischen Kommunen zur Verfügung. Das Portal wird bereits erfolgreich in der Landesverwaltung eingesetzt und bietet eine Vielzahl digitaler Werkzeuge für Bürgerbeteiligung und Verwaltungsprozesse. Von Online-Diskussionen, formellen Beteiligungsverfahren, Umfragen und Veranstaltungen bis hin zu Genehmigungs- und Meldeverfahren oder Terminvereinbarungen – die zentrale digitale Plattform hilft, Bürgerinnen und Bürger frühzeitig und transparent in kommunale Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Die Kompetenzstelle Kommunale Verwaltungsdigitalisierung (KKV) übernimmt den kommunalen Anwendungssupport. So bleibt das Beteiligungsportal für die Kommunen kostenfrei und sie erhalten gleichzeitig eine passgenaue Unterstützung bei der Einführung. Kommunen, die das Beteiligungsportal nutzen möchten, können sich hier registrieren: https://beteiligungsportal.hessen.de/portal/Infoportal/beteiligung/themen/1000681 .
https://digitales.hessen.de/presse/beteiligungsportal-staerkt-moderne-buergernahe-verwaltung
„Kultur macht stark“ vor Ort im Kreis Bergstraße: Info- und Vernetzungsveranstaltung
Termin: 20. November 2025, 16-19 Uhr in Heppenheim
Das Förderprogramm „Kultur macht stark“ fördert außerschulische Projekte kultureller Bildung in lokalen Bündnissen und unterstützt benachteiligte Kinder und Jugendliche dabei, ihre kreativen Potenziale zu entfalten. Die Bildungskoordination Kreis Bergstraße veranstaltet gemeinsam mit der Kreisvolkshochschule Bergstraße und der Beratungsstelle „Kultur macht stark“ Hessen am 20. November 2025 eine Info- und Vernetzungsveranstaltung. Interessierte Organisationen aus Bildung, Kultur und Jugendhilfe (z.B. Vereine, Verbände, Kultureinrichtungen, Bildungsträger, Jugendzentren, kommunale Jugendförderungen, Bibliotheken, Museen, Schulen oder KITAs) sind eingeladen, das Förderprogramm und erfolgreiche Praxisbeispiele kennenzulernen sowie Kontakte zu möglichen Partnern zu knüpfen. Anmeldungen sind über diese Webseite möglich.
https://lkb-hessen.de/projekte/servicestelle-kultur-macht-stark
Neuer Förderaufruf in Hessen: Ladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge
Antragsfrist: 15. Oktober 2025
Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum (HMWVW) fördert im Rahmen der Landesinitiative „Strom bewegt“ den Ausbau der Ladeinfrastruktur für schwere, rein elektrische Nutzfahrzeuge. Mit der Förderinitiative „Heavy Duty Charging“ können Unternehmen, Kommunen und weitere Einrichtungen in Hessen Zuschüsse für Ladepunkte für LKW, Busse, Sonderfahrzeuge und andere schwere Nutzfahrzeuge beantragen. Die Förderung umfasst sowohl stationäre als auch mobile Ladepunkte – unabhängig davon, ob sie öffentlich oder nicht-öffentlich zugänglich sind.
https://www.innovationsfoerderung-hessen.de/elektromobilitaet
Für gesunde Wälder, Böden und Moore: Neue regionale Anlaufstelle für Natürlichen Klimaschutz in Hessen
Mit dem neuen Regionalbüro Hessen für Natürlichen Klimaschutz im Hessischen Landwirtschafts- und Umweltministerium beteiligt sich Hessen am bundesweiten Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK). Das Regionalbüro informiert zu passenden Fördermöglichkeiten, hilft bei der Antragstellung und vernetzt natürliche Klimaschützer vor Ort. Es fungiert als zentrale Anlauf- und Beratungsstelle für Kommunen, landwirtschaftliche Betriebe, Naturschutzorganisationen, Unternehmen, Verbände, Flächeneigentümer und weitere Interessierte.
Unterstützung bei der Gründung von kommunalen Jugendklimaräten
Im bundesweiten Projekt „Jugendklimarat. Auch in eurer Kommune“ (ein Verbundprojekt von co2online und der Stadt Bremerhaven) werden Kommunen kostenlos bei der Gründung und Etablierung eines Jugendklimarates begleitet und unterstützt. Teilnehmen können Städte und Gemeinden jeder Größe in allen Bundesländern. Interessierte Kommunen können bei sich bei Online-Infoveranstaltungen informieren: Dienstag, 14. Oktober 2025: 10:30 – 12 Uhr (Anmeldung via ZOOM: https://us02web.zoom.us/meeting/register/MGaEbeQYShO9yTVyJXeJKg )oder Donnerstag, 13. November 2025: 10:30 – 12 Uhr (Anmeldung via ZOOM: https://us02web.zoom.us/meeting/register/3fmVH94TStCo3aA-GubN_Q ).
https://www.jugendklimarat.de/fuer-kommunen/jugendklimarat-gruenden
Driving Urban Transitions (DUT): Förderaufruf für klimaneutrale und widerstandsfähige Städte
Das Antragsfenster ist bis zum 17. November, 13:00 Uhr geöffnet.
Die Driving-Urban-Transitions-Partnerschaft (DUT) innerhalb Horizon Europe fördert mit dem „DUT Call 2025“ dreijährige transnationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Verwirklichung klimaneutraler und widerstandsfähiger Städte. Die Herausforderungen sind in drei Themenbereiche gegliedert: 1. „Transition Pathways – 15-minute City“ (multimodale urbane Mobilität, städtische Parkraumpolitik, partizipative Mobilitätspolitik); 2. „Circular Urban Economies“ (resiliente grüne und soziale Infrastruktur, nachhaltiger Tourismus, öffentliche Beschaffung zur Stadtbegrünung und Kreislaufwirtschaft); 3. „Positive Energy Districts“ (Strategien für Wohnungsbau, lokale Wirtschaftssysteme und Energiemärkte, Wärme- und Kälteversorgung). Bewerben können sich Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Wirtschaftsverbände, städtische Behörden, Akteure der Zivilgesellschaft sowie aus dem Kultur- und Kreativbereich. Ein Projekt muss mindestens drei Partner aus drei verschiedenen DUT-Partnerländern umfassen, die an der Ausschreibung teilnehmen, darunter eine Gemeinde oder lokale Behörde. Je Projekt stehen ca. 1-2 Millionen Euro zur Verfügung.
https://dutpartnership.eu/calls/dut-call-2025
New European Bauhaus Facility: EU-Fördermöglichkeiten für kommunale Projekte
Bis zum 12. November 2025 können Anträge eingereicht werden.
Die New European Bauhaus Facility (NEB Facility) innerhalb von Horizon Europe ist ein EU-Förderinstrument, das die nachhaltige, inklusive und ästhetische Gestaltung kommunaler Quartiere verbessern soll. Im Fokus stehen Grundlagenforschung, Erprobungs- und Demonstrationsprojekte, die die drei Kernwerte des Neuen Europäischen Bauhauses (Nachhaltigkeit, Inklusion, Ästhetik) miteinander verbinden. Es können Fördermittel für folgende Themenbereiche beantragt werden: 1.) Grüne Transformation und soziale Teilhabe (Konzepte und Maßnahmen, die demokratische Prozesse, soziale Innovation und Nachbarschaft fördern); 2.) Klimafreundliches Bauen und regenerative Quartierskonzepte (Innovative Pilotprojekte zur Sanierung, ressourcenschonenden Umgestaltung und ökologischen Aufwertung von Bauquartieren oder Infrastrukturen sowie Suffizienzmaßnahmen und Einsatz bio-basierter Baustoffe); 3.) Innovative Finanzierungs- und Geschäftsmodelle (z.B. soziales Unternehmertum, lokale Kreislaufwirtschaft, Wiederverwendung von Baumaterialien, neue Wege zur Finanzierung nachhaltiger Stadttransformationen). Die jeweiligen spezifischen Aufrufe für diese drei Themenbereiche sind hier zu finden: Currently open and upcoming calls – European Union.
https://new-european-bauhaus.europa.eu/funding/new-european-bauhaus-facility_en
Webinar: Klimaschutzförderung kompakt – Wer fördert was?
Termin: 25. November 2025, 09:30 – 12:30 Uhr
Orientierung in der bundesweiten Förderwelt für kommunale Klimaschutzmaßnahmen bietet das folgende kostenlose Webinar: Im Rahmen der Online-Veranstaltung stellen Referierende der Agentur für kommunalen Klimaschutz und verschiedener Projektträger (BAFA, KfW, Kompetenzzentrum Natürlicher Klimaschutz) zentrale Förderprogramme des Bundes für den Klimaschutz in Kommunen und im kommunalen Umfeld vor. Anmeldung unter: https://www.klimaschutz.de/de/aktuelles/veranstaltungen/klimaschutzfoerderung-kompakt-wer-foerdert-was_25.11.25 .
KlimaMandat: Kostenlose Online-Schulung für kommunale Ratsmitglieder
Termin: 02. Dezember 2025, 17:30 – 19:30 Uhr
Wie finden Belange des Klimaschutzes in den Kommunen und besonders in der kommunalpolitischen Gremienarbeit Berücksichtigung? Die Veranstaltung „KlimaMandat – Schulung für kommunale Ratsmitglieder“ bietet Antworten auf diese Frage und gibt einen fundierten Einstieg in den kommunalen Klimaschutz. Sie richtet sich explizit an ehrenamtliche Mandatsträgerinnen und -träger in Gemeinden, Städten und Landkreisen und bietet darüber hinaus Raum für Erfahrungsaustausch. Anmeldung unter: https://www.klimaschutz.de/de/aktuelles/veranstaltungen/klimamandat-schulung-fuer-kommunale-ratsmitglieder-212
Hessen: Landesregierung legt Fonds für Ideen von Kindern und Jugendlichen auf
Projektideen können online über die folgende E-Mail-Adresse eingereicht werden: beteiligungsfonds@hsm.hessen.de .
Das Hessische Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales schreibt erstmals einen Fonds für junge Ideen aus. Damit sollen Kinder und Jugendliche ihre eigene Lebenswelt mitgestalten und ihre Ideen verwirklichen können. Die Unterstützung beantragen können Gruppen von mindestens zwei bis drei Kindern und Jugendlichen, die ihre Vorhaben zusammen mit geeigneten Trägern wie Fördervereinen, Vereinen, Jugendverbänden, Stiftungen, Kirchengemeinden oder Kommunen umsetzen. Gefördert werden Projekte, die konkrete positive Veränderungen bewirken – etwa durch Stadtteilaktionen, Verschönerungsmaßnahmen an Treffpunkten oder Veranstaltungen und Workshops. Im Förderjahr 2025 stehen insgesamt 14.000 Euro zur Verfügung, die als pauschale Zuschüsse von bis zu 1.000 Euro pro Projekt vergeben werden.
https://hessen.de/presse/landesregierung-legt-fonds-fuer-junge-ideen-auf
Transform_D: Wandel gestalten und Zivilgesellschaft stärken
Die nächste Antragsphase endet am 10. Oktober 2025, 12 Uhr.
Mit der finanziellen Förderung im Rahmen des Förderprogramms „Transform_D“ ermöglicht die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) die Umsetzung von Projekten bürgerschaftlichen Engagements und Ehrenamts, die Lösungsansätze für Transformationen entwickeln und anbieten. Gefördert werden innovative neue Projekte, oder auch die Erweiterung bereits bestehender Projekte mit den Themenschwerpunkten „Digitalisierung“, „Klimawandel“ oder „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“. Antragsberechtigt sind gemeinnützige juristische Personen. Politische Parteien und Gebietskörperschaften wie Kommunen sind nicht antragsberechtigt. Die Förderung liegt zwischen 20.000 und 100.000 Euro, wobei die Förderquote 90 Prozent beträgt.
https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/foerderung/transformd
Perlenfonds: Förderung schulischer und außerschulischer Nachhaltigkeitsprojekte
Die Antragstellung ist ganzjährig möglich.
Der Perlenfonds der Joachim Herz Stiftung fördert Vorhaben, die das Engagement und die Teilhabe an Nachhaltigkeitsprozessen fördern und sich an Studierende im Bachelor- und Masterstudium, Berufsschüler:innen, Auszubildende sowie Schüler:innen der Sekundarstufen I und II richten. Außerdem werden Ansätze gefördert, die jungen Menschen die nötigen Kompetenzen für eine nachhaltige Transformation vermitteln („Green Skills“). Die Förderung beträgt bis zu 25.000 Euro. Die Förderdauer für ein Projekt beträgt maximal drei Jahre. Es werden juristische Personen des öffentlichen Rechts (z.B. Hochschulen) oder gemeinnützige juristische Personen des privaten Rechts (z.B. Schulfördervereine) unterstützt.
https://www.joachim-herz-stiftung.de/foerdern/aktuelle-ausschreibungen/perlenfonds
Klimabilanztool für Fußballvereine: 2.000 Euro zu gewinnen
Registrierungsfrist: 31.Oktober 2025.
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) verlost fünfmal 2.000 Euro unter allen Amateurfußballvereinen, die sich bis zum 31. Oktober 2025 für das Klimabilanztool anmelden und anschließend für das Gewinnspiel registrieren. Die Fördermittel sind zweckgebunden und müssen für Klima- und Umweltschutzmaßnahmen im Verein eingesetzt werden. Das Klimabilanztool hilft Vereinen dabei, ihre Infrastruktur nachhaltiger zu gestalten. Mögliche Maßnahmen reichen von der Umrüstung auf LED-Beleuchtung über die Installation wassersparender Duschköpfe bis hin zum Pflanzen von Bäumen zur Förderung der Biodiversität.
Künstler:innenförderung der Initiative Musik
Die Antragsphase läuft vom 17.September bis zum 08. Oktober 2025 (12 Uhr)
In der Künstler:innenförderung der Initiative Musik läuft aktuell die nächste Antragsrunde. Die Förderung richtet sich an Solokünstler:innen und Bands, die auf dem deutschen und internationalen Musikmarkt Fuß fassen wollen. Gefördert werden Albumproduktionen, Tourneen, Videoproduktionen und weitere Promo-Maßnahmen. Alle weiteren Informationen gibt es unter: https://www.initiative-musik.de/kuenstlerinnenfoerderung
September 2025
Neuer Förderaufruf im Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“
Bewerbungsschluss ist der 25. September 2025.
Hessische Kommunen können sich wieder für das Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“ bewerben. Unter dem Motto „Experimentieren, ausprobieren, einfach mal machen“ stehen den Städten und Gemeinden im Jahr 2025 insgesamt 11,5 Millionen Euro zur Umsetzung ihrer Innenstadtprojekte zur Verfügung. Pro Kommune können Fördermittel in Höhe von maximal 200.000 Euro für Projekte beantragt werden, die die Funktionsvielfalt in Innenstädten erhöhen und so eine breite Mischung unterschiedlicher Nutzungen entwickeln. Ziel ist es, Begegnungsräume zu schaffen, die Aufenthaltsqualität in den Innenstädten zu steigern, den Einzelhandel zu stärken, kreative Nutzungen von Leerständen zu fördern sowie neue Impulse für die Stadtentwicklung, die Kultur und die soziale Teilhabe zu setzen. Durch einen einfach gestalteten und unkomplizierten Bewerbungsprozess sollen auch kleinere und mittlere Kommunen partizipieren und den Lebens- und Aufenthaltswert ihrer Innenstädte stärken können. Die Bewerbungsunterlagen sind verfügbar unter: https://wirtschaft.hessen.de/wohnen-bauen/staedtebau-stadtentwicklung.
Kommunen für innovatives Pilotprojekt gegen Leerstand in Innenstädten gesucht
Langfristige Vermittlung trifft auf kreative Zwischennutzung: Gemeinsam mit Transiträume e.V. haben die Leerstandslotsen ein neuartiges Konzept entwickelt, das Städte und Kommunen von der fundierten Leerstandsanalyse, über die temporäre Belebung leerstehender Flächen bis hin zum datenbasierten Matching und der zukunftsfähigen Vermietung begleitet. So entsteht ein durchgängiger Prozess, der nachhaltige Stadtentwicklung fördert und Innenstädte wieder lebendig macht. Wie dieses Konzept zu einer lebenswerten und nachhaltigen Stadttransformation beitragen kann, möchte die Initiative gerne in einer Pilotkommune unter Beweis stellen. Weitere Infos unter: https://www.koinno-bmwk.de/fileadmin/user_upload/publikationen/Pilotprojekt_nachhaltige_Revitalisierung_von_Zentren_-_TRxLLASM_-.pdf
Urbane Agenda für die EU (UAEU): Call für die thematische Partnerschaft „Kompakte Städte“
Vom 27. August bis zum 1. Oktober 2025 sind Bewerbungen möglich.
Städtische Behörden, Regionen, Mitgliedstaaten, europäische und nationale Städteverbände können sich für die Teilnahme an der neuen Partnerschaft der Urbanen Agenda für die EU (UAEU) bewerben. Das Thema ist „Kompakte Stadt“: Es wird der Frage nachgegangen, wie Rahmenbedingungen so gestaltet werden können, dass die Zersiedelung eingedämmt und eine hohe Lebensqualität auch in dicht bebauten städtischen Gebieten gewährleistet werden kann. Die thematische Partnerschaft bieten eine Plattform für Wissensaustausch, Politikentwicklung und Zusammenarbeit. Die UAEU ist keine Finanzierungsmöglichkeit, bietet aber Unterstützungsleistungen und die Übernahme der Reisekosten. Für Interessierte wird neben einem UAEU-Bewerberseminar am 3. September auch eine Bewerberklinik am 10. September 2025 angeboten. Anmeldung und weitere Informationen unter: https://www.urban-initiative.eu/news/der-call-fur-die-thematische-partnerschaft-kompakte-stadte-steht-bevor
Förderung smarter Kommunen im Programm „Starke Heimat Hessen“ wird fortgesetzt
Die Antragstellung wird vom 01. Oktober bis zum 07. November 2025 möglich sein.
Das Hessische Ministeriums für Digitalisierung und Innovation setzt die Förderung smarter Kommunen und Regionen im Programm „Starke Heimat Hessen“ fort. Vor der eigentlichen Antragshase ab Oktober kann optional bereits eine Projektskizze zur Vorprüfung an smarteKommunen@hessen-agentur.de eingereicht werden. Über das Programm werden Maßnahmen aus dem Bereich der Digitalisierung kommunaler Handlungsfelder im Sinne von smarter Stadt bzw. smarter Region gefördert. Im kommenden Jahr werden erneut vorwiegend gemeinschaftliche, innovative Digitalisierungsvorhaben mit Modellcharakter (Förderlinie 1) oder die Nachnutzung datenplattformbasierter Smart City-Anwendungsfälle/Use Cases, die bereits im Rahmen dieser Förderung erfolgreich implementiert wurden (Förderlinie 2), gefördert. Antragsberechtigt sind hessische Kommunen (Gemeinden, Städte, Landkreise). Die Vorhaben werden in der Regel mit 80 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten (Gemeinschaftsvorhaben: 90 Prozent) gefördert. Üblicherweise beträgt die Förderung über zwei Jahre zwischen 100.000 bis maximal 2,5 Millionen Euro. Einen Einblick in die zahlreichen Förderprojekte bietet eine Best Practice Datenbank: Best-Practice-Datenbank – Smarte Region Hessen. Weitere Details zu Fördermöglichkeiten, Antragsverfahren und die für die Antragstellung unter: https://www.smarte-region-hessen.de/foerderung
Impulsprojekte für den Klimaschutz: Jetzt Ideen einreichen!
Vom 1. September bis zum 31. Oktober 2025 können Antragsberechtigte ihre Skizzen einreichen.
Die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) startet mit dem neuen Themenaufruf „Impulsprojekte für den Klimaschutz“ im Rahmen der Richtlinie zur Bundesförderung für transformative Klimaschutzprojekte. Gesucht werden nicht-investive Projekte, die konkrete Probleme aufgreifen, zielgruppenspezifische Lösungen umsetzen, gesellschaftliche Prozesse anstoßen und den sozialen Zusammenhalt stärken. Die eingereichten Vorhaben sollen bislang unerschlossene Potenziale nutzen und zu messbaren Treibhausgasminderungen führen. Damit sich Interessierte optimal vorbereiten können, bieten das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) und der Projektträger Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) am 18. September 2025 eine Online-Informationsveranstaltung an. Anmeldung unter: https://www.klimaschutz.de/de/aktuelles/veranstaltungen/online-sprechstunde-bundesfoerderung-fuer-transformative . Weitere Informationen zur Förderung unter: https://www.klimaschutz.de/de/foerderung-der-nki/foerderprogramme/transformative-klimaschutzprojekte/impulsprojekte-fuer-den-klimaschutz
Kennen Sie schon? Fördermittel für Naturschutzmaßnahmen aus Ersatzzahlungen
Wer Naturschutzprojekte durchführen möchte, kann bei der Naturschutzbehörde Fördermittel aus Mitteln der Ersatzzahlungen nach dem Hessischen Naturschutzgesetz beantragen. Förderfähige Maßnahmen sind alle geeigneten Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege. Dazu gehören etwa Dachbegrünungen, Entbuschungsmaßnahmen, Schaffung von innerstädtischen Grünstrukturen, Entsiegelungen, Renaturierung von Gewässern, Baumpflanzungen und viele weitere Maßnahmen. Mögliche Antragsteller sind öffentlich-rechtliche Gebietskörperschaften, Privatpersonen sowie Verbände und Vereine. Die Förderquote beträgt in der Regel 80 Prozent der förderfähigen Kosten. Weitere Informationen für den Kreis Bergstraße sind auf der Internetseite der unteren Naturschutzbehörde veröffentlicht: https://www.kreis-bergstrasse.de/unser-buergerservice/umwelt-abfall-energie/schutzgebiete-und-naturschutzmassnahmen/foerderung-von-naturschutzmassnahmen-und-umweltpreis/#accordion-2-0
Hessen fördert Aktionen zum „Ehrentag für Ehrenamtliche“ am 23. Mai 2026
Vereine und Kommunen können sich bewerben
Die Hessische Landesregierung unterstützt den bundesweiten Ehrentag für Ehrenamtliche am 23. Mai 2026. An diesem Tag, soll die Demokratie und das gesellschaftliche Miteinander durch verschiedene Aktionen bundesweit gefeiert werden. Hessen unterstützt Vereine und Kommunen, die Aktionen zu diesem Anlass planen, über die Förderrichtlinie #deinehrenamt mit bis zu 1.000 Euro. Anträge von Vereinen und Kommunen für den Ehrentag können hier gestellt werden: https://antrag.hessen.de/hcc/start/index.html?formId=fm00005
Kulturkoffer: Anträge für Projekte in 2026 können gestellt werden
Die Antragsfrist läuft bis zum 10. November 2025.
Die Kulturkoffer-Förderung in Hessen geht in eine neue Runde. Gefördert werden Projekte aus allen Sparten der Kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche sowie Projekte, die spartenübergreifende und/oder interdisziplinäre Ansätze verfolgen. Teilnehmende sollen unter Anleitung von professionellen Künstler*innen partizipativ künstlerischen Tätigkeiten nachgehen. Gefördert werden Projekte aus allen Bereichen der Kulturellen Bildung: Musik, Zirkus, Neue Medien, Theater und viele mehr. Kulturkoffer-Projekte werden in einer Kooperation durchgeführt. Das heißt die Projekte müssen mindestens zu zweit konzipiert und umgesetzt werden. Empfohlen werden ein künstlerischer Partner und ein sozialräumlicher Partner. Die Kulturkoffer-Förderung beträgt in der Regel 70 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Neben Kunst- und Kultureinrichtungen, Vereinen, Initiativen und juristischen Personen sind auch Einrichtungen in öffentlicher Hand antragsberechtigt.
https://kulturkoffer-hessen.de/foerderung/
Initiative „Zukunft mitgemacht!“: Förderung von Maker Spaces an Schulen
Interessierte Schulen können sich bis zum 31.Oktober 2025 bewerben.
Das Deutsche Kinderhilfswerk, ROSSMANN und Procter & Gamble haben sich zusammengeschlossen, um unter dem Dach der Initiative „Zukunft Mitgemacht“ deutschlandweit die Einrichtung von Maker Spaces mit 1 Million Euro zu fördern. Maker Spaces schaffen inspirierende Lernräume, in denen handwerkliche und technische Fähigkeiten gefördert werden. Die Förderhöhe beträgt in der Regel 10.000 Euro pro Maker Space. Alle Schulen, die für eine finanzielle Förderung ausgewählt werden, können im Januar 2026 mit der Umsetzung starten.
https://wirfuerschule.de/makerspaces/programme-fuer-schulen
Schulgartenaktion 2025 für Grundschulen: „Kleine Gärtner, große Ernte“
Die Bewerbungsfrist endet am 12. Oktober 2025.
Die Zeitschrift „Mein kleiner schöner Garten“ ruft wieder zur bundesweiten Schulgartenaktion unter dem Motto: „Kleine Gärtner, große Ernte“ auf. Teilnehmen können Grundschulen aus ganz Deutschland, die einen Schulgarten haben oder einen Schulgarten planen. Dieses Jahr werden vor allem Schulgartenprojekte gesucht, die gemeinsam mit den Familien, der Gemeinde, der Schule oder anderen engagierten Menschen umgesetzt wurden oder werden. Zu gewinnen gibt es 300 attraktive Sach- oder Geldpreise.
„Wir stärken Mädchen“: Bewerbungsstart für Projekte in Hessen
Bewerbungsfrist ist der 15. September 2025.
Mit „Wir stärken Mädchen“ fördert die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung Projekte an hessischen Schulen, die Mädchen und jungen Frauen Zukunftskompetenzen vermitteln – zum Beispiel im Programmieren, Experimentieren, Forschen oder Bauen. Zielgruppe sind Mädchen im Alter von 10 bis 18 Jahren. Pro Projekt können bis zu 2.500 Euro beantragt werden. Die Mittel können für Sachkosten wie z. B. technische Ausstattung, Software-Lizenzen, Reisekosten oder interne Qualifizierungen eingesetzt werden. Für eine Förderung muss ein gemeinnütziges Konto der Schule, des Trägers oder eines Fördervereins vorhanden sein.
Pilotprogramm: Young Civil Societies for Democracy
Die Antragsphase läuft bis 15. Oktober 2025, 23:59 Uhr.
Mit dem neuen Förderprogramm „Young Civil Societies for Democracy“ fördert die Stiftung EVZ internationale Jugendbildungsprojekte aus Deutschland, Georgien, Polen, Tschechien, der Ukraine sowie belarussische Exilstrukturen. Ziel des Programms ist, junge Menschen zu motivieren, sich zivilgesellschaftlich zu engagieren und aktiv für ihre Interessen in der Zivilgesellschaft einzusetzen. Die Ausschreibung richtet sich an gemeinnützige Organisationen. Die Fördersumme beträgt zwischen 20.000 und 65.000 Euro. Gefördert werden etwa bi-, tri- und multilaterale Jugendbildungsprojekte, Demokratie- und Menschenrechtsbildung mit konkreten Beteiligungsmöglichkeiten, Beteiligungs- und Dialogformate und Mikroprojekte von jungen Menschen. Die Bewerbung erfolgt in englischer Sprache.
https://www.stiftung-evz.de/was-wir-foerdern/young-civil-societies-for-democracy
Hessischer Website Award 2025 für KMU – jetzt bewerben!
Einreichungen sind noch bis zum 31. Oktober 2025 möglich.
Der Hessische Website Award 2025 zeichnet die Top-Webpräsenzen kleiner und mittlerer Unternehmen aus der Region aus. Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen aller Branchen und aus dem Handwerk mit bis zu 250 Mitarbeitern. Die Teilnahme ist kostenfrei. Der 1. Preisträger erhält 6.000 Euro Preisgeld und einen Pokal. Auf den 2. und 3. Preisträger entfallen 3.000 bzw. 1.000 Euro Preisgeld.
https://www.website-award-hessen.de/award/
August 2025
Verkehrsministerium startet neuen Förderaufruf für klimafreundliche Busse
Projektskizzen können bis zum 31. August 2025 eingereicht werden.
Mit einem neuen Förderaufruf unterstützt das Bundesministerium für Verkehr (BMV) Verkehrsunternehmen in Deutschland bei der Umstellung der Busflotten auf klimafreundliche Antriebe mit Batterie oder Brennstoffzelle. Förderfähig sind neben der Anschaffung von Neufahrzeugen auch Umrüstungen sowie Lade-, Betankungs- und Wartungsinfrastruktur. Förderberechtigt sind Verkehrsunternehmen und weitere Anwender der Busbranche. Projekt-Skizzen für geplante Beschaffungen oder Umrüstungen können bis 31. August 2025 über das Portal easy-Online eingereicht werden. Die Vergabe der Fördermittel erfolgt in einem wettbewerblichen Verfahren je nach CO₂-Vermeidung, Einsatzkontext, Elektrifizierungsquote und Förderbedarf.
Förderprogramm „Jugend macht Politik – Partizipation ermöglichen“: Neuer Förderaufruf 2026-2028
Die Antragsfrist endet am 30. Januar 2026.
Mit der neuen Förderperiode des Aktionsprogramms „Jugend macht Politik – Partizipation ermöglichen“ möchte das Land Hessen Projekte unterstützen, die junge Menschen ab 10 Jahren in politischer Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe stärken. Gefördert werden Vorhaben, die inklusive kommunale Beteiligungsstrukturen aufbauen und Demokratiekompetenz vermitteln. Antragstellende Projektträger können anerkannte Träger der Jugendhilfe, Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit oder auch Verbände sein. Anträge sind digital an jugend@hsm.hessen.de zu richten. Weitere Infos und Förderbedingungen unter: https://soziales.hessen.de/kinder-und-jugendliche/engagement-und-ehrenamt/jugendaktionsprogramme
Antragsmöglichkeiten im Programm „Kultur macht stark“: 22 Fristen im Herbst
Im Zeitraum von September bis Oktober 2025 stehen im Förderprogramm „Kultur macht stark“ insgesamt 22 verschiedene Antragsfristen an. Die Ausschreibungen decken ein breites Spektrum kultureller Bereiche ab – von Theater und Tanz bis zu digitalen Medien und weiteren Sparten. Die Fristen gelten für Projekte, die im Jahr 2026 umgesetzt werden sollen. Die Fristen und weitere Infos sind zu finden unter: https://www.buendnisse-fuer-bildung.de/buendnissefuerbildung/de/foerderung/terminkalender/terminkalender_node.html
Hessen: Neue Förderrichtlinie #deinehrenamt veröffentlicht
Die Hessische Landesregierung vereinfacht die Förderung des freiwilligen Engagements: Mit der aktualisierten Richtlinie für das Programm #deinehrenamt können Anträge ab sofort vollständig digital gestellt werden. Für Förderungen bis zu 1.000 Euro entfällt künftig der Verwendungsnachweis, was vor allem kleinere Projekte entlastet. Pro Organisation sind Förderungen bis zu 30.000 Euro möglich. Das Programm richtet sich an gemeinnützige Organisationen, Vereine, Verbände, Stiftungen, Freiwilligenagenturen, Unternehmen und private Initiativen. Gefördert werden Projekte zur Gewinnung und Begleitung von Ehrenamtlichen, Erfahrungsaustausch, Vereinsjubiläen, Zukunftsprojekte und Initiativen zur Stärkung des Ehrenamts. Weitere Informationen unter: www.deinehrenamt.de/foerderprogramme .
„Wir für morgen“ von Union Investment: Vorbildliche gemeinnützige Projekte gesucht
Die Ausschreibung läuft bis zum 15. August 2025, 18 Uhr.
Aktuell können sich gemeinnützige Organisationen, Vereine und Stiftungen mit Ihren Projekten aus den Bereichen Soziales, Bildung und Umwelt für den „Wir für morgen“-Preis 2025 von Union Investment bewerben. Projekte, die es im ersten Schritt auf die Longlist schaffen, werden mit jeweils 10.000 Euro prämiert. Die neun Gewinnerprojekte, die im Zuge der Juryauswahl auf die Shortlist gelangen, können bis zu 35.000 Euro gewinnen. Insgesamt werden rund 400.000 Euro Preisgeld vergeben. Die Geldprämien dienen allein der Unterstützung der Projekteumsetzung.
https://unternehmen.union-investment.de/verantwortung/sozialesengagement/wir-fuer-morgen
Juli 2025
Förderung für kommunale Klimaprojekte in Hessen: Neue Klima-Richtlinie ab 1. Juli
Ab dem 01. Juli 2025 gilt die aktualisierte Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung von kommunalen Klimaschutz- und Klimaanpassungsprojekten (Klimarichtlinie), über die Kommunen bei Klimaprojekten vor Ort unterstützt werden. Mit der neuen Förderrichtlinie geht unter anderem eine Anpassung und Staffelung der Förderquote einher. Auch ist die Förderung von kommunalen Informationsinitiativen weggefallen. Damit höhere Förderquoten möglich sind, ist es künftig notwendig, dass Klima-Kommunen die verbindlichen Anforderungen der Mitgliedschaft erfüllen und sich noch aktiver für Klima- und Umweltschutz einsetzen (Basisfördersatz: 40 Prozent, Klima-Kommunen-Zuschlag: 20 Prozent, Sprinter-Zuschlag: 15 Prozent). Allerdings gibt es noch eine Übergangsfrist bis zum 31.12.2026. In dieser Zeit erhalten alle Klima-Kommunen alle Zuschläge und somit eine Förderquote von 75 Prozent. Im Rahmen der Klimarichtlinie werden unter anderem investive Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen (z. B. Photovoltaikanlagen mit Eigenverbrauch), investive Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel (z. B. Entsiegelung von Plätzen oder Dachbegrünungen), Studien und Analysen oder Pilot- und Demonstrationsvorhaben mit bis zu 250.000 Euro gefördert. Am 03. Juli, 20. August und 23. September 2025 bietet die LEA Hessen jeweils von 10:00 bis 12:00 Uhr Online-Informationsveranstaltungen zur neuen Förderrichtlinie an (Einwahldaten). Weitere Infos unter https://landwirtschaft.hessen.de/klimaschutz/foerderung-klimarichtlinie .
Förderankündigung: Land Hessen fördert bald Kita-Assistenzstellen
Die Antragstellung ist voraussichtlich ab Juli 2025 möglich. Die Antragsfrist soll am 30. September 2025 enden.
Das Land Hessen will in Kürze die Einstellung von Kita-Assistenzkräften z. B. für Hauswirtschaft und Verwaltungsaufgaben fördern. Ziel der Förderung ist es, die pädagogisch tätigen Personen in Kitas im Alltag zu entlasten. Die Zuwendung soll als Pauschale pro Kita gewährt werden – angedacht sind Budgets in einer Größenordnung zwischen 13.000 Euro und 20.000 Euro je nach Größe der Einrichtung. Bis zu 800 Kitas in Hessen sollen die Förderung erhalten. Gefördert werden können alle Maßnahmen, die frühestens ab dem 1. August 2025 begonnen werden (vorzeitiger Maßnahmenbeginn; Tätigkeitsbeginn laut Arbeitsvertrag). Maßnahmen werden längstens bis zum 31. Juli 2026 gefördert. Mehr Infos unter: https://rp-kassel.hessen.de/soziales/kindertagesbetreuung/kita-assistenz
Neue Förderung für klimastabile Wälder in Hessen
Die Hessische Landesregierung hat eine neue Richtlinie für die forstliche Förderung beschlossen, um den Aufbau klimastabiler Wälder voranzutreiben. Ziel ist es, Waldbesitzende – insbesondere auch Kommunen – besser bei der Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen und die Wälder zukunftsfähig zu machen. Wesentliche Neuerungen sind eine erweiterte förderfähige Baumartenpalette über die „Landesförderung Waldumbau“ sowie die Förderung forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse und des Projektmanagements. Die Förderung wird zu 60 % vom Bund und zu 40 % vom Land Hessen getragen, beim Wegebau beteiligt sich zusätzlich die EU. Die Richtlinie ist seit dem 16.06.2025 in Kraft. Weitere Informationen und Antragsfristen finden Sie auf der Website https://rp-darmstadt.hessen.de/umwelt-und-energie/forsten/forstliche-foerderung des Regierungspräsidiums Darmstadt.
https://landwirtschaft.hessen.de//presse/fuer-den-aufbau-klimastabiler-waelder-in-hessen
Förderprogramm „KlimaWildnis“ für Flächen und Personal: Antragstellung noch möglich
Eine Antragstellung ist bis 31. Dezember 2025 möglich.
Sowohl große Wildnisgebiete als auch kleinere Flächen mit eigendynamischer Entwicklung können entscheidend zum natürlichen Klimaschutz und zur Klimaanpassung beitragen. Daher wurde Ende 2024 das Förderprogramm „KlimaWildnis“ geschaffen. Mit bis zu 100 Prozent der Ausgaben wird der Ankauf von kleineren Flächen (ab 25 ha bzw. 50 ha), der Flächentausch und eingeschränkt auch der Ankauf von Nutzungsrechten und den finanziellen Ausgleich für den dauerhaften Nutzungsverzicht und die dauerhafte Sicherung der Wildnisentwicklung auf diesen Flächen gefördert. Außerdem wird die Einstellung von KlimaWildnisBotschafter*innen (KWB) mit bis zu 90 Prozent gefördert. Diese sollen helfen, die Entwicklung von Wildnis insbesondere auf lokaler und regionaler Ebene vorzubereiten, voranzutreiben und umzusetzen. Antragsberechtigt sind Gebietskörperschaften (z. B. Kommunen) und von diesen beauftragte Zweckverbände und Organisationen, weitere Körperschaften des öffentlichen Rechts sowie gemeinnützige Organisationen mit einschlägigen satzungsgemäßen Zielen. Mehr unter: https://www.z-u-g.org/klimawildnis .
ESF Plus: „Bildung, Wirtschaft Arbeit im Quartier – BIWAQ“ geht in die nächste Runde
Die Antragstellung ist vom 01. August 2025 bis zum 15. Oktober 2025 möglich.
Anträge für die sechste Runde des ESF-Plus-Bundesprogramms „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ“ (BIWAQ VI) können ab dem 01. August 2025 gestellt werden. BIWAQ ist das Partnerprogramm des Städtebauförderungsprogrammes „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ und wirkt ergänzend in ausgewählten Stadtquartieren mit sozialen und ökonomischen Herausforderungen. Ziel ist es, unter anderem Arbeitslose, Langzeitarbeitslose, Geringqualifizierte oder Teilnehmende mit Migrationshintergrund durch Bildungs- und Qualifizierungsangebote in eine nachhaltige Beschäftigung zu führen. Daneben soll BIWAQ lokale Netzwerke von klein- und mittelständischen Unternehmen aktiviert. Antragsberechtigt sind Städte und Gemeinden, die Projekte im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ umsetzen möchten. Erfolgreich laufende BIWAQ V-Projekte können ebenfalls verlängert werden. Die Zuwendungssumme über den gesamten Förderzeitraum beträgt mindestens 300.000 Euro und darf 1.200.000 Euro nicht überschreiten. Die Förderung aus den ESF-Plus- und Bundesmitteln kann insgesamt bis zu 90 Prozent betragen. Für Interessierte bietet das BMWSB am 18. Juli 2025 eine Online-Informationsveranstaltung an. Dort werden Details zum Antragsverfahren vorgestellt und offene Fragen beantwortet. Details zur Anmeldung finden Sie unter www.biwaq.de .
https://www.bmwsb.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/Webs/BMWSB/DE/2025/06/biwaq.html
CERV-Aufrufe „Europäisches Geschichtsbewusstsein“ und „Nicht-Diskriminierung“: Kontaktstelle Deutschland informiert
Im Programm „Citizens, Equality, Rights and Values“ (CERV) der Europäischen Union wurde der Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen zum Thema Europäisches Geschichtsbewusstsein (CERV-2025-CITIZENS-REM) auf dem Funding and Tenders-Portal veröffentlicht und ist nun zur Antragstellung geöffnet. Die Einreichfrist ist der 1. Oktober 2025, 17:00 Uhr (CET). Am 8. Juli 2025, von 14:00 – 15:00 Uhr gibt es eine Infoveranstaltung der Kontaktstelle CERV Deutschland zum Aufruf. Anmeldung unter: https://www.kontaktstelle-cerv.de/termine/info-va-der-ks-cerv-zum-aufruf-europaesiches-geschichtsbewusstsein-2025-07-08-183 . Der CERV.Aufruf „Nicht-Diskriminierung“ (CERV-2025-EQUAL) wurde ebenfalls veröffentlicht. Er wird ab dem 15. Juli zur Antragstellung geöffnet werden, Antragsfrist ist der 23. Oktober 2025. Auch hier wird am 17. Juli, 14:00 – 15:30 Uhr, eine Online-Infoveranstaltung der Kontaktstelle angeboten. Anmeldung unter: https://www.kontaktstelle-cerv.de/termine/info-va-der-ks-cerv-zum-aufruf-antidiskriminierung-2025-07-10-157 .
https://www.kontaktstelle-cerv.de/aufrufe
Förderprogramm „100xDigital“ für Vereine und gemeinnützige Organisationen: Jetzt bewerben!
Die Bewerbungsphase (Interessenbekundung) läuft noch bis 07. Juli 2025.
Mit 100xDigital unterstützt die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt deutschlandweit wieder 100 gemeinnützige Organisationen bei ihren Digitalprojekten. Beispiele für mögliche Projekte können etwa die Einführung und Verwaltung einer Datenbank oder die (Neu-) Gestaltung einer Vereinswebsite sein. Das Förderprogramm bietet für ein konkretes Digitalprojekt eine finanzielle Unterstützung von maximal 20.000 Euro sowie zusätzlich die fachliche Prozessbegleitung, Coaching und Fachberatung. Bewerben können sich Vereine, Stiftungen, gemeinnützige Unternehmen sowie Kirchen und Religionsgemeinschaften.
https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/foerderung/100xdigital/
Projektförderung durch die Deutsche Postcode Lotterie: Letzte Einreichfrist in 2025 endet bald
Frist für Interessensbekundung: 11. Juli 2025.
Die Deutsche Postcode Lotterie fördert Projekte von gemeinnützigen Organisationen aus den Bereichen Chancengleichheit, Natur- und Umweltschutz sowie sozialer Zusammenhalt in ganz Deutschland. Die Stiftung fördert einzelne Projekte in drei verschiedenen Größenkategorien (Förderung bis 30.000 €/bis 100.000 €/bis 250.000 Euro). Von der Förderung generell ausgeschlossen sind Neu- und Umbaumaßnahmen bei Einrichtungen jeglicher Art. Weitere Informationen unter: www.postcode-lotterie.de/projekte/interessensbekundung
Bewerbungen für das Familienherz möglich
Mit dem Familienherz und dem damit verbundenen Preisgeld (etwa im Bereich von 2.000 Euro) werden bundesweit Projekte ausgezeichnet, deren Fokus auf der Förderung von Bildung und Erziehung sowie der Gesundheitsförderung von hilfebedürftigen und wirtschaftlich schwachen Kindern, Jugendlichen und Familien liegt. Es werden ausschließlich gemeinnützige Projekte gefördert. Das Bewerberformular ist zu finden unter: https://familienherz.wordpress.com/mitmachen/
„Weißt du, wer ich bin?“ fördert interreligiöse Begegnung
Nächste Antragsfrist ist der 1. August 2025 / Weitere Frist: 1. November 2025.
Das Förderprogramm „Weißt du, wer ich bin?“ hilft Projekten, die den Dialog zwischen Juden, Christen und Muslimen stärken. Es zielt vor allem gegen Antisemitismus, antimuslimischen Rassismus und Religionsfeindlichkeit. Gefördert werden gemeinsame Aktivitäten wie Feste, Bildungsangebote, Besuche von Gotteshäusern und Begegnungsprojekte von Jugendlichen. Es gibt bis zu 15.000 Euro Förderung. Mitmachen können Projekte, bei denen mindestens zwei verschiedene Religionsgemeinschaften zusammenarbeiten. Auch die dritte Religion sollte im Projekt eine Rolle spielen. Primäre Zielgruppen für einen Antrag sind jüdische, christliche und muslimische Gemeinden, Verbände und Einrichtungen. Kommunale Partner und andere Akteure können in die Zusammenarbeit einbezogen werden. Mehr Infos gibt es unter www.weisstduwerichbin.de/bewerben.
„DemokratieWagen“ kostenfrei mieten
Der DemokratieWagen des „mehr als wählen e.V.“ ist ein 20 Meter langer Linienbus, der als mobiler Erfahrungsraum für eine vielfältige und streitlustige Demokratie auf Frankfurts Straßen unterwegs ist. Auf Anfrage fährt er auch andere hessische Regionen an. Die Idee dahinter: Der DemokratieWagen bricht mit der herkömmlichen Logik, dass Demokratie und Politik nur an ausgewählten und „altehrwürdigen“ Orten stattfinden kann. Der DemokratieWagen kann kostenfrei gemietet werden und steht dabei allen zivilgesellschaftlichen Akteuren zur Verfügung, die Lust haben, die Gesellschaft demokratischer zu machen. Weitere Informationen unter: https://www.mehralswaehlen.de/demokratiewagen/
CommunitE: Innovationen in der Bürgerenergie
Die Beantragung ist bis zum 31. August 2025 möglich.
Um die Bürgerenergie zu stärken, gibt es eine neue Fördermöglichkeit: Im Projekt „CommunitE-Innovation“ können Bürgerenergiegemeinschaften gemeinsam mit einem Forschungspartner Projektskizzen einreichen und Fördermittel bis zu 100.000 Euro beantragen. Ziel des Förderaufrufs ist es, technische und soziale Innovationen in der Bürgerenergie zu etablieren und so die lokale Wertschöpfung zu stärken. Etwa sollen neue Organisationsmodelle entwickelt oder die Durchführbarkeit von Dienstleistungen in der Praxis erprobt werden.
https://www.buendnis-buergerenergie.de/projekte/communit-e/foerderaufruf
Gründungswettbewerb 2025 der Gründungsoffensive Bergstraße
Anmeldeschluss ist der 11. September 2025.
Die Gründungsoffensive Bergstraße ruft alle Gründerinnen und Gründer, Startups, junge Unternehmen im Kreis Bergstraße dazu auf, sich an der 16. Runde des Gründungswettbewerbs zu beteiligen. Es winken attraktive Preisgelder in den Kategorien „Beste Gründung inkl. Unternehmensnachfolge“ und „Zukunftsweisende junge Unternehmen“ (jeweils 2.000 €), sowie spannende Sonderpreise für innovative Startups und Handwerksgründungen. Alle Teilnehmenden erhalten zudem die Chance, ihr Unternehmen in der Social-Media-Reihe „Gründungen der Bergstraße – Spot on“ zu präsentieren. Bewerbung und weitere Infos: https://www.wirtschaftsregion-bergstrasse.de/Wirtschaft/Gruendungsoffensive-Bergstrasse/Der-Gruendungswettbewerb-2025-laeuft-Hier-bewerben
