- Integration – damit das Miteinander gut klappt.
- Echte Bürgerbeteiligung – Bürger entscheiden mit, werden nicht ignoriert.
- Stadtentwicklung – lebenswert, sicher, gut für das Klima und für die Gemeinschaft.
- Bildung – jedes Kind bekommt eine echte Chance.
- Verkehrspolitik für alle – wirklich für jeden.
- Starke Wirtschaft – neue Ideen für eine zukunftsorientierte Stadt.
- Wohnen in Viernheim – bezahlbar, vielfältig, mit Weitblick.
- Klimaschutz, der uns nutzt – lasst uns gemeinsam die Bürger-Energiewende machen.
- Ehrenamt neu denken – Räume schaffen, nicht zu viele Regeln machen.
- Solide Finanzen – die Stadt soll gut mit Geld umgehen können.
Integration – damit das Miteinander gut klappt.
- Wer nach Viernheim kommt, muss sich integrieren. Dazu gehören: Eigenverantwortung, Respekt, Hilfe und klare Regeln. Wir achten die Werte des Humanismus.
- Alle müssen unsere Werte akzeptieren und mitmachen. Migration muss gesteuert und begrenzt werden, sonst werden die Städte überlastet. Wir fordern eine ehrliche Debatte darüber, was machbar ist.
- Viernheim soll selbst entscheiden können, wie viele Menschen zu uns kommen – notfalls gegen Vorgaben von oben und zusammen mit anderen Städten.
- Wer Missstände schönredet, zerstört das Miteinander. Dann wächst Unmut, Integration scheitert, die Gesellschaft spaltet sich. Das ist der Boden für Rassismus – den lehnen wir ab.
- Von Zuwanderern erwarten wir: Bereitschaft zur Integration, Verantwortung für Demokratie, Toleranz und Respekt. Die Stadt muss dafür gute Bedingungen schaffen: Hilfe beim Spracherwerb, Zugang zu Arbeit, Vereinen und gemeinsamen Aktivitäten.
Das wollen wir tun:
- Projekte für Menschen, die (noch) nicht arbeiten dürfen – sinnvoll für sie und für die Stadt.
- Neue Angebote für Begegnung und Teilhabe schaffen.
- Gute Integrationsprojekte aus anderen Städten nach Viernholm holen.
- Bestehende Gruppen unterstützen (z. B. Lernmobil, Förderband, Schulen, Vereine).
- Wenn uns der Kreis Bergstraße zu viele Geflüchtete zuweist, wehren wir uns mit allen politischen und rechtlichen Mitteln.
Echte Bürgerbeteiligung – Bürger entscheiden mit, werden nicht ignoriert.
Entscheidungen dürfen nicht über die Köpfe der Bürger hinweg getroffen werden. Wer nicht gefragt wird, macht irgendwann nicht mehr mit. Wer zu spät informiert wird, kann nichts einbringen.
Deshalb:
- Schluss mit intransparenten Entscheidungen.
- Bürger müssen frühzeitig mitreden können – nicht nur als Alibi.
- Wissen aus der Bürgerschaft nutzen (z. B. von Ingenieuren, Handwerkern, Pädagogen). Das spart teure Gutachten und stärkt das Gemeinschaftsgefühl.
Echte Beteiligung heißt: nicht nur reden, sondern auch mitwirken.
Das wollen wir tun:
- Anträge für verbindliche, echte Bürgerbeteiligung einbringen.
- Informationen und Daten verständlich für alle zugänglich machen.
- Ein festes Budget für Bürger-Projekte – damit Bürger eigene Ideen umsetzen können.
Stadtentwicklung – lebenswert, sicher, gut für das Klima und für die Gemeinschaft.
Eine gute Stadt braucht Orte, wo Menschen sich treffen können – ohne Geld ausgeben zu müssen. Am besten: ohne Hindernisse, mit viel Grün, schönen Plätzen und Natur zum Entspannen.
Statt grauer Betonwüsten wollen wir begrünte Viertel, die Gemeinschaft fördern.
Öffentliche Plätze sind keine Restflächen, sondern wichtig für Demokratie, Integration und Zusammenhalt. In Viernheim gibt es zu wenige Orte zum Verweilen. Das wollen wir ändern.
Stadtentwicklung ist auch Klimaschutz:
Viernheim hat viel Beton, daher leiden wir unter Hitze und Starkregen. Wir brauchen mehr Bäume, besseres Wasser-Management, weniger versiegelte Flächen.
Sicherheit:
Sicherheit entsteht nicht durch Verbote, sondern durch lebendige Orte, soziale Kontrolle und Respekt. Alle sollen sich wohlfühlen – besonders Frauen, Kinder, Jugendliche und ältere Menschen.
Unser Ziel:
Stadtentwicklung gemeinsam mit den Bürgern. Viernheim soll für alle Generationen passen – barrierefrei und zukunftsfest.
Das wollen wir tun:
- Öffentliche Räume als soziale Orte gestalten – generationsübergreifend, konsumfrei, barrierearm.
- Mehr Grünflächen und Entsiegelung für Klimaschutz.
- Plätze und Quartiere zu offenen Treffpunkten machen.
- Sicherheit durch gute Planung (Beleuchtung, Sichtbeziehungen, soziale Präsenz) – nicht durch Verbote.
Bildung – jedes Kind bekommt eine echte Chance.
Jedes Kind soll gute Chancen haben – egal, wie viel Geld die Eltern haben oder woher sie kommen. Dafür braucht es vor allem: genug Kita-Plätze. Erst dann können wir über besondere Konzepte reden. Kitas müssen gut zu erreichen sein, gute Qualität haben und genug Personal.
Gebäude, digitale Ausstattung, Ganztagsbetreuung und Schulsozialarbeit sollen gut sein. Wir kümmern uns darum. Geld für Kinder ist eine Investition in die Zukunft.
Wir wollen Bildungsqualität prüfen und vergleichen. Neue Angebote sollen den Bildungskanon in Viernheim für alle Altersgruppen erweitern.
Das wollen wir tun:
- Mehr Kita-Plätze bauen, gut erreichbar und bezahlbar. Kindgerechte Räume und Außenanlagen.
- Ganztagsangebote und Schulsozialarbeit ausbauen. Langfristig finanzieren.
- Einen Bildungsbeirat einrichten – mit Menschen, die mit Schulabgängern arbeiten (z. B. Hochschulen, Kammern).
- Neue, moderne Bildungsangebote für alle Altersgruppen nach Viernheim holen.
Verkehrspolitik für alle – wirklich für jeden.
Viernheim ist eine Pendlerstadt. Viele sind auf das Auto angewiesen, weil der öffentliche Nahverkehr nicht gut genug ist. Wenn der Arbeitsweg mit Bus und Bahn drei- bis viermal so lange dauert, bleiben die meisten beim Auto.
Wir wollen, dass alle gut vorankommen – Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger. Jeder verdient Respekt für seine Wahl. Keine Schikanen, keine ideologischen Verbote.
Die Stadt muss erst ein Konzept machen, dann die Bürger informieren, dann handeln – nicht umgekehrt.
In der Vergangenheit gab es Fehler: zu wenige Parkplätze, zu enge Gehwege, schlechte Radwege. Damit müssen wir umgehen.
Das wollen wir tun:
- Wenn nötig, Gehwegparken erlauben (mit Schildern). Sonst tolerieren, solange niemand absichtlich falsch parkt. Lösungen gemeinsam mit Anwohnern finden.
- Lärm durch Durchgangsverkehr gerechter verteilen, z. B. mit Einbahnstraßen.
- Ab 2027 wird Autofahren durch eine CO2-Abgabe teurer. Die Stadt muss jetzt Alternativen schaffen: besseren Nahverkehr oder mehr Ladestationen für E-Autos.
- Die Kritik aus dem Nahmobilitätscheck 2021 soll endlich umgesetzt werden.
Starke Wirtschaft – neue Ideen für eine zukunftsorientierte Stadt.
Viernheim nimmt zu wenig Gewerbesteuer ein. Nicht weil die Stadt schlecht dasteht, sondern weil es keine aktive Wirtschaftspolitik gibt.
Wir wollen: wirtschaftliche Freiheit + soziale Verantwortung. Die Stadt soll gezielt Unternehmen ansiedeln, die gute, zukunftssichere Arbeitsplätze schaffen. Viernheim soll ein guter Ort für Start-ups, Mittelstand und Selbstständige werden.
Unternehmen helfen auch bei der Wärmeversorgung (z. B. mit Abwärme für Fernwärme) und schaffen Arbeitsplätze in der Nähe – das reduziert Autoverkehr.
Viernheim hat schnelles Internet (Glasfaser). Das ist ein Vorteil, den wir bisher nicht genutzt haben. Daraus soll ein Wirtschaftskonzept entstehen.
Das wollen wir tun:
- Neue Gewerbeflächen schaffen, um gute Unternehmen anzusiedeln. Gewerbegebiete sollen nur für Gewerbe bleiben.
- Das Industriegebiet neu beleben – notfalls Grundstücke zusammenkaufen, um größere Parzellen anbieten zu können.
- Das Konzept für die Nordweststadt II überarbeiten, damit dort wohnortnahe Arbeitsplätze entstehen.
- Untersuchen, wo Viernheimer arbeiten (z. B. mit Pendlerdaten). Dann Möglichkeiten schaffen, in Viernheim in Coworking-Spaces zu arbeiten.
Wohnen in Viernheim – bezahlbar, vielfältig, mit Weitblick.
Eine Stadt ist nur attraktiv, wenn sich die Menschen das Leben leisten können. Dazu gehört bezahlbarer Wohnraum. Viernheim soll ein Ort für alle sein – nicht nur für Reiche.
Die Stadt muss frühzeitig planen und Verantwortung übernehmen. Wohnraum soll sozial gemischt, zukunftsfähig und nachhaltig sein. Gute Planung verhindert später steigende Mieten und soziale Spaltung.
Das wollen wir tun:
- Bei neuen Bauprojekten soziale Regeln festlegen.
- Auch Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen eine Chance auf Wohnungen geben.
- Bestehende Wohngebiete behutsam weiterentwickeln – ohne Nachbarschaften zu zerstören.
- Mit Genossenschaften (z. B. Baugenossenschaft Viernheim) zusammenarbeiten, um dauerhaft bezahlbaren Wohnraum zu sichern.
Klimaschutz, der uns nutzt – lasst uns gemeinsam die Bürger-Energiewende machen.
Bürgerenergiewende in Viernheim
Wir wollen keine großen Konzerne unterstützen, sondern die Energiewende mit den Bürgern gestalten. Die Menschen sollen die Vorteile selbst erleben und mitmachen.
Wir ermutigen zur Eigeninitiative. Wer nachhaltiger leben will, bekommt Hilfe – keine Verbote.
Auch die Stadt muss handeln, besonders über die Stadtwerke. Bürger und Stadt sollen gemeinsam aktiv werden – bei Energie, Wohnen und erneuerbaren Technologien.
Die Energiewende spart Geld, macht unabhängig von Konzernen und stärkt die lokale Versorgung. Die Rolle der Stadtwerke muss neu ausgerichtet werden.
Das wollen wir tun:
- Regelmäßige Informationsveranstaltungen für Bürger.
- Wärmeplanung gemeinsam mit Bürgern entwickeln.
- Ergebnisse täglich anzeigen (z. B. Strom aus erneuerbaren Quellen, Gasverbrauch, Einsparungen).
- Stadtwerke zum zentralen Dienstleister der Energiewende ausbauen – oder eine Genossenschaft gründen.
- Einen Klimaschutzbeirat einrichten (Treffen alle vier Monate).
Ehrenamt neu denken – Räume schaffen, nicht zu viele Regeln machen.
Das klassische Ehrenamt in Vereinen passt heute nicht mehr zu vielen Menschen. Stattdessen wollen viele spontan und projektbezogen mitmachen – ohne Bürokratie, selbstbestimmt.
Die Stadt soll helfen: weniger Hürden, mehr Vertrauen. Engagement braucht Räume, die bezahlbar und frei zugänglich sind. Diese fehlen oft.
Das wollen wir tun:
- Bürokratie bei Veranstaltungen abbauen (oder Hilfe bei Auflagen geben).
- Ehrenamtliche Events über städtische Kanäle bekannt machen.
- Eigene Initiativen der Bürger unterstützen, nicht ersetzen.
- Stadtteil-Räume für Engagement schaffen.
Solide Finanzen – die Stadt soll gut mit Geld umgehen können.
Viernheim gibt zu viel Geld aus. Die Stadt lebt über ihre Verhältnisse. Das liegt auch an Bund und Land, aber nicht nur. Wir haben ein eigenes Ausgabenproblem.
Trotz hoher Ausgaben profitieren die Bürger nicht: Straßen und Gebäude sind schlecht, Grundsteuer und Gebühren steigen. Projekte werden oft ohne klare Prüfung gestartet. Eine echte Haushaltskonsolidierung findet nicht statt.
Wir brauchen ehrliche Finanzpolitik: klare Ziele, Transparenz, regelmäßige Prüfung. Wir müssen uns von Dingen trennen, die wir uns nicht mehr leisten können.
Das wollen wir tun:
- Ein transparentes Controlling: Welche Projekte wirken? Ausgaben mit anderen Städten vergleichen, um Sparpotenziale zu finden.
- Klare Prioritäten bei Investitionen – keine Wunschzettel. Projekte regelmäßig auf Relevanz prüfen.
- Keine Tabus im Haushalt – auch alte, beliebte Maßnahmen hinterfragen.
- Langfristig die Grundsteuer senken – dafür Lösungen erarbeiten, die Mehreinnahmen bringen.
